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Fachtagung zur optimalen Rollstuhlversorgung09.04.2010 - (idw) Fachhochschule Bielefeld
Viele manuelle Rollstühle wirken ineffizient, weil sie nicht optimal auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Nutzer eingestellt sind. Das hatten Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Fachhochschule (FH) Bielefeld ergeben. Jetzt starten die Wissenschaftler gemeinsam mit führenden Rollstuhlherstellern und Verbänden eine Qualitätsoffensive, um die Hilfsmittelversorgung zu verbessern. Im Frühjahr 2010 kommen auf der Fachtagung "Roll & Control" erstmals Verbandsvertreter, Entscheidungsträger, Fachleute und Interessierte an einen Tisch.
Am 22. April 2010 lädt das Wissenschaftsteam vom Kompetenzzentrum für Bewegungsvorgänge (KfB) am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der FH Bielefeld ins Tagungszentrum "Assapheum" der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel ein. Einen Tag lang wird in Fachvorträgen, Workshops und Diskussionen die Energieeffizienz von Rollstühlen und deren Nutzungsoptimierung betrachtet. Zu der Veranstaltung in Bielefeld werden über 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Ostwestfalen-Lippe und dem gesamten Bundesgebiet von Fachverbänden, Kostenträgern, medizinischen Professionen, Sanitätsfachhandel, Herstellern, Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer sowie deren Angehörige erwartet.
Um den Energieverbrauch beim Antrieb manueller Rollstühle künftig darstellen zu können, haben Projektleiter Professor Ralf Hörstmeier und sein Team ein sogenanntes Energiecluster entwickelt. Das "KfB Energiecluster für manuelle Rollstühle ©" erlaubt eine Einstufung unterschiedlicher Modelle in Energieeffizienzklassen - je nach Leicht- oder Schwergängigkeit. Die Fachtagung "Roll & Control 2010" soll die Qualität in Technik und Beratung steigern und zu einer Verbesserung der Versorgung rund um den Rollstuhl führen. Zudem wird zum Tagungsabschluss erstmals ein neuer Rollstuhl-Prüfstand zur Messung des Energieaufwands im KfB präsentiert.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von NRW-Innovationsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart und wird von der Vorstandsvorsitzenden der Stiftung "Deutsche Schlaganfall-Hilfe" Dr. Brigitte Mohn unterstützt. Insgesamt sind über 20 bundesweite Initiativen und Institutionen als Partner eingebunden. Weitere Informationen unter www.fh-bielefeld.de/kfb.
Weitere Informationen:
http://www.fh-bielefeld.de/kfb
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