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Ringvorlesung: "Musik. Macht. Staat"

13.04.2010 - (idw) Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

"Musik. Macht. Staat", so lautet der Titel einer Ringvorlesung, die in diesem Sommersemester an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfindet. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Universität und der Robert Schumann-Hochschule. Vom 16. April bis 23. Juli referieren Historiker und Musikwissenschaftler über das wechselvolle Verhältnis von Musik und staatlicher Macht in der Geschichte.

Welche Funktion hatte Musik in der Selbstdarstellung des absolutistischen Hofes? Während der Französischen Revolution? In den Kriegen Napoleons, bei den Preußen und im deutschen Kaiserreich, im Nationalsozialismus, in der DDR? Wann, wie und wodurch wird sie zum Ausdruck eines Lebensstils? Pop und Punk: ideale Medien des Jugendprotestes? Welche Rolle spielte Popmusik im Nordirland-Konflikt? Wie wurde die Ordnungsmacht "Polizei"" in der Popmusik der 70er Jahre thematisiert?

Die Vorlesungsreihe im Rahmen des Studium Universale haben PD Dr. Sabine Mecking (HHU) und Dr. Yvonne Wasserloos (RSH) organisiert. Die Veranstaltungen finden jeweils in Hörsaal 3F ("Lisa-Maskell-Hörsaal", Gebäude 23.21) statt und dauern von 11.15 bis 12.45 Uhr. Sie sind öffentlich und kostenfrei, interessiertes Publikum aus der Stadt ist herzlich eingeladen.

Das kommentierte Programm findet sich im Internet unter:
http://www.rsh-duesseldorf.de/musik-macht-staat

Die Themen und Termine:

16. 04.
PD Dr. Sabine Mecking / Dr. Yvonne Wasserloos (Düsseldorf / Münster): "Musik. Macht. Staat. Dreiklang und Dissonanz"

23. 04.
Prof. Dr. Klaus Pietschmann: "Herrschaftssymbol und Propaganda: Höfische Musik in der frühen Neuzeit"

30. 04.
PD Dr. Michael Esch (Düsseldorf): "Vom Charivari über den Tanz zum Marsch: Musik (in) der Französischen Revolution"

07. 05.
Sebastian Hansen M.A. (Düsseldorf): "Töne der Schlacht. Napoleon, seine Kriege und die Musik"

14. 05.
PD Dr. Sabine Mecking (Düsseldorf / Münster): "'Des deutschen Liedes Klang hat die Herzen gewonnen' - Gesang und Nationsbildung im 19. Jahrhundert"

21. 05.
Dr. Manfred Heidler (Bonn): "'Mit Preußens Gloria und Hurra in die Katastrophe' - Anmerkung zur (Militär-) Musik zwischen Reichsgründung und Weimarer Republik"

28. 05.
Prof. Dr. Andreas Jacob: "Weimar und die Pluralisierung der Musik- und Lebensstile"

04. 06.
Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch (Düsseldorf): "Perversion und Würgegriff. Musik im Nationalsozialismus"

11. 06.
Dr. Kerstin Armborst-Weihs (Mainz): "Musik als 'Waffe des sozialistischen Aufbaus'? - Zum Musikleben in der Sowjetunion zwischen Parteidoktrin und Avantgarde?"

18. 06.
Dr. Manfred Heidler: "Die Militärmusik der DDR"

25. 06.
Prof. Dr. Christoph Nonn (Düsseldorf): "Der Schlager und die westdeutsche Gesellschaft seit 1945"

02. 07.
Prof. Dr. Detlef Siegfried (Kopenhagen): "Sound der Revolte. Rock und Blues in den langen 60er Jahren"

09. 07.
Prof. Dr. Carsten Dams (Duisburg): "Polizei, Protest und Pop. Staatliche Ordnungsmacht und gesellschaftliches Aufbegehren in der Popmusik seit 1970"

16. 07.
Dr. Andreas Kühn (Düsseldorf): "Impliziter Protest und lauter Ambivalenzen: Punk, Postpunk und No Wave"

23. 07.
Dr. Yvonnne Wasserloos (Düsseldorf): "'When the Belfast Child sings again'. Pop im Nordirland-Konflikt in den 1980er Jahren"

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