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Cocktails, Feuerwehr und Plasmaquellen

16.04.2010 - (idw) Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft präsentiert sich in diesem Jahr mit neun Einrichtungen auf der Hannover-Messe. An zwei großen Gemeinschaftsständen erfahren Besucherinnnen und Besucher etwas über heilendes Plasma, Funkortung für Feuerwehrleute oder - sogar zum Mitmachen - über chemische Prozesstechnik. Berlin, 16. April 2010. Die Leibniz-Gemeinschaft präsentiert sich in diesem Jahr mit neun Einrichtungen auf der Hannover-Messe (19. bis 23. April). An zwei großen Gemeinschaftsständen erfahren Besucherinnnen und Besucher etwas über heilendes Plasma, Funkortung für Feuerwehrleute oder - sogar zum Mitmachen - über chemische Prozesstechnik.

Medizin und Sicherheit sind zwei wichtige Themen an dem Stand D52 in Halle 2, wo sechs Leibniz-Institute ihre Forschung und Produkte vorstellen. So arbeitet etwa das Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik IHP daran, Feuerwehrleute mit Sensoren und Funkchips auszustatten, die jederzeit über den Gesundheitszustand und den Aufenthaltsort der Person informieren. Das kann womöglich zwischen Leben und Tod in einem verqualmten Gebäude entscheiden. Zwei Institute der Leibniz-Gemeinschaft - das Ferdinand-Braun-Institut - Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie - forschen an Plasmaquellen, die zur Desinfektion und Wundheilung eingesetzt werden können. Aus dem Berliner Weierstraß-Institut für angewandte Analysis und Stochastik kommt ein Programm, das 3D-Gitter erzeugt. Damit sind Simulationen von Körpern möglich, seien es Darstellungen eines Schädels für medizinische Anwendungen oder Einblicke ins Innere eines Motorblocks.

Ein anderes Konzept verfolgt der Mitmachstand des Fachinformationszentrums Chemie aus Berlin in Halle 7 (B 42). Dort betreiben das FIZ CHEMIE, zwei Leibniz-Institute und die Technische Hochschule Wildau einen großen Themenpark unter dem Motto "Wege aus dem Bildungsdschungel". Auf ca. 180 Quadratmetern präsentieren die Experten zusammen mit mehreren Partnern eine begehbare Experimentierlandschaft mit vielen Exponaten und elektronischen Lerneinheiten. So mixt zum Beispiel ein Mikroreaktor leckere Cocktails und eine Spritzgussmaschine stellt Chips für Einkaufswagen oder hübsche Ringe her.

Am Stand D52 in Halle 2 befinden sich:
Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, Berlin (FBH)
Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik, Frankfurt (Oder) (IHP)
Leibniz-Institut für Neue Materialien, Saarbrücken (INM)
Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie, Greifswald (INP)
Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften - ISAS e. V., Dortmund und Berlin (ISAS)
Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik, Berlin (WIAS)

Am Stand B42 in Halle 7 befinden sich folgende Leibniz-Einrichtungen:
Fachinformationszentrum Chemie, Berlin (FCH)
Technische Informationsbibliothek, Hannover (TIB)
Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin (IGB)

Pressekontakt
Josef Zens
Schützenstraße 6a
10117 Berlin
Tel.: 030 / 20 60 49-42
Fax: 030 / 20 60 49-55
E-Mail: zens@leibniz-gemeinschaft.de

Die Leibniz-Gemeinschaft
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 86 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie vier assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagen-, Groß- und anwendungsorientierter Forschung. Sie legen neben der Forschung großen Wert auf wissenschaftliche Dienstleistungen sowie Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6.400 Wissenschaftler, davon wiederum 2500 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,2 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 244 Mio. Euro pro Jahr.


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