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Studierende nutzen Start zum Sommersemester

19.04.2010 - (idw) Leibniz Universität Hannover

Studentinnen und Studenten beginnen den Bachelorstudiengang "Elektrotechnik und Informatik" im Sommersemester 50 Studienanfänger und -anfängerinnen des Bachelorstudiengangs "Elektrotechnik und Informationstechnik" sind zum Sommersemester in ihr Studium gestartet. "Ich freue mich sehr, dass unser Angebot von so vielen Studentinnen und Studenten genutzt wird. Dies unterstreicht nochmals, dass der Bedarf da ist", sagt Prof. Bernd Ponick, Studiendekan der Fakultät für Elektrotechnik und Ingenieurwissenschaften.

Ingenieurwissenschaftliche Studiengänge konnten bis jetzt traditionell ausschließlich zum Wintersemester begonnen werden. Wer bisher im März seinen Wehr- oder Zivildienst beendete und anschließend ein technisches Studium anstrebte, stand also meist vor dem Problem, bis zum Studienbeginn im Wintersemester noch ein halbes Jahr überbrücken zu müssen. Sollten die aktuellen Überlegungen zur weiteren Reduzierung der Dauer von Wehr- und Zivildienst auf sechs Monate realisiert werden, wären sogar neun Monate zu überbrücken.

Vor diesem Hintergrund hat die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Leibniz Universität Hannover als erste der TU9-Universitäten (Verband der neun führenden Technischen Universitäten Deutschlands) ein Konzept entwickelt, das im Bachelorstudiengang "Elektrotechnik und Informationstechnik" alternativ auch einen Studienbeginn zum Sommersemester erlaubt. Das neue Konzept wird sowohl von den Professoren und Professorinnen als auch von den Studierenden uneingeschränkt unterstützt.

Die Berufsaussichten für Elektroingenieure und -ingenieurinnen sind nach wie vor exzellent, was neben den aktuellen Herausforderungen zur Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung vor allem daran liegt, dass der Anteil der Elektrotechnik auch bei klassischen Produkten wie Fahrzeugen kontinuierlich steigt. Demgegenüber steht eine seit mehr als 15 Jahren stagnierende Zahl von Studierenden, die an fast allen Universitäten immer noch deutlich unterhalb der Studierendenzahlen liegt, die bis Anfang der neunziger Jahre normal waren.

Das Studium der Elektro- und Informationstechnik an der Leibniz Universität Hannover erlaubt nach dem Grundstudium eine Spezialisierung auf einen der fünf Studienschwerpunkte Energietechnik, Automatisierungstechnik, Nachrichtentechnik, Mikroelektronik oder technische Informatik, in denen die Studierenden im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten bereits an renommierten Forschungsprojekten mitarbeiten können, so zum Beispiel am neuen Laboratorium für Nano- und Quantenengineering oder in der elektrischen Energietechnik, die an der Leibniz Universität - wie sonst nur an zwei weiteren deutschen Universitäten - mit fünf Professoren voll besetzt ist und in der Hannover zu den drei deutschlandweit drittmittelstärksten Universitäten gehört.

Eine besondere Stärke der Elektrotechnik an der Leibniz Universität sind die intensiven interdisziplinären Kooperationen über die Fachgebiets- und Fakultätsgrenzen hinweg. So wird im Mechatronik-Zentrum Hannover in enger Kooperation mit der Fakultät für Maschinenbau an medizintechnischen Geräten, Servicerobotern und mechatronischen Systemen in Kraftfahrzeugen und produktionstechnischen Anwendungen geforscht.

In den vergangenen zwei Jahren hat die Fakultät erhebliche Mittel in eine Verbesserung der Studienbedingungen investiert: So wurden zum Beispiel neue praxisnahe Projektarbeiten für Erst- und Zweitsemester eingeführt; außerdem wird derzeit das elektrotechnische Grundlagenlabor für mehr als 250.000 Euro vollständig renoviert und modernisiert.


Informationen zum Studiengang finden Sie unter http://www.et-inf.uni-hannover.de. Für Rückfragen steht außerdem das Studiendekanat unter Telefon 0511 762 2571 zur Verfügung.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Bernd Ponick, Studiendekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik, unter Telefon +49 511 762 2571 oder per E-Mail unter ponick@ial.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

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