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Erfolgsgeschichte Industrietag zum 14. Mal an der FH Bingen

04.05.2010 - (idw) Fachhochschule Bingen

Mit 40 ausstellenden Firmen und über 450 Teilnehmern schreibt der Industrietag, die größte Kontaktbörse für Studierende, Absolventen und Industrie an der Fachhochschule Bingen, nun zum vierzehnten Mal Erfolgsgeschichte. Die Palette der Aussteller vom regionalen Unternehmen bis zum global agierenden Großkonzern mit 130 000 Mitarbeitern spiegelte die Vielfalt der Arbeitsthemen im ausrichtenden Fachbereich Technik, Informatik und Wirtschaft wieder Automobilbranche, Maschinen- und Anlagenbau, Ingenieur-Dienstleister, Pharma-, Chemie- und Glasindustrie waren ebenso vertreten wie Spezialisten für Oberflächentechnologie, Produktsicherheit, Energieversorgung und der technische Großhandel. Professor Klaus Becker dankte den Firmenvertretern, dass sie trotz Konkurrenzveranstaltungen den Weg nach Bingen gewählt haben. Das zeige das große Interesse an der FH Bingen und gutem Fachkräftenachwuchs und er verwies mit Stolz auf die guten Bewertungen der Studiengänge im gerade veröffentlichten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung. Das gute Ergebnis, mit dem sich die FH deutschlandweit sehen lassen könne, gebe Gewissheit, gut aufgestellt zu sein, ergänzte Fachbereichsdekan Professor Thomas Eickhoff und forderte die Unternehmen auf, die Kontaktbörse als Schnittstelle zu motivierten und gut ausgebildeten Absolventen zu nutzen, die auf spannende Aufgaben warten.

Ein zentrales Thema, das alle angeht und auch aktuell in Berlin die Politk beschäftigt, griff Dr. Peter Rieth vom Automobilzulieferer Continental in seinem Vortrag auf. Zukünftige Mobilität sicher und nachhaltig aus der Sicht eines Zulieferers, verdeutlichte die Megatrends Umwelt und Sicherheit in der Automobilbranche hin zu mehr reinen Elektro-Fahrzeugen, grünen Kraftstoffen für Verbrennungsmotoren und zu elektronischen Stabilitäts- und Assistenzsystemen. An die Studierenden gerichtet appellierte der Experte, mit guten Ideen die Zukunft mit zu gestalten und dabei den Blick auf den wirtschaftlichen Wert und das Kundeninteresse zu richten. Parallel zu den anschließenden Kontakten an den Ständen bereicherten Firmenvorträgen das Programm. Wenn auch die Krise branchenabhängig unterschiedlich auf die Firmen wirkte und Euphorie noch fehlte, so zeigte dieser Industrietag: Die Wirtschaft zieht wieder an, verhaltener Optimismus macht sich breit. Es herrscht eklatanter Fachkräftemangel in Bereichen der Maschinenbaubranche, der sich durch die demografische Veränderungen im Ingenieurbereich verstärkt wird, bestätigte der Vertreter des VDI Bezirksverein Rheingau, Professor Heinz-Ullrich Vetter. Das gleiche gelte für die Informatik, weiß Professor Klaus Lang. Als Gegenmaßnahme wollen VDI und FH bereits in den Schulen junge Leute zu einem technischen Studium motivieren.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Studierenden des Fachbereichs unter der Leitung von Professor. Dr. Karl-Josef Jakobi.

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