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Prof. Dr. Thomas Seul ist Präsident des Verbandes Deutscher Werkzeug- und Formenbauer

07.05.2010 - (idw) Fachhochschule Schmalkalden

Seit April ist Prof. Dr. Thomas Seul, Prorektor für Forschung und Transfer der FH Schmalkalden, Präsident des Verbandes Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF). Der VDWF ist ein Netzwerk von Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus, Dienstleistern für den Werkzeug- und Formenbau, Forschungsinstituten, Lieferanten sowie Maschinen- und Systemherstellern.

Mit dem VDWF gemeinsam die Zukunft formen. Dies ist einer der ausschlaggebenden Gründe warum sich Prof. Seul für den VDWF engagiert. Traditionell ist der Werkzeugbau in der Region Südthüringen und darüber hinaus ein wichtiges wirtschaftliches Standbein. Entsprechend sind auch die Ausbildungsinhalte der Studiengänge Maschinenbau und Angewandte Kunststofftechnik dieser Nachfrage angepasst. Ausgehend von dieser gemeinsamen Basis, ist es mein Ziel mit den drei Säulen Marketing und Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie angewandter Forschungsarbeit die zukünftigen Anforderungen Deutscher Werkzeug- und Formenbauer zu gestalten und umzusetzen, so Prof. Dr. Thomas Seul.

Prof. Dr. Thomas Seul, 40, ist seit dem Sommersemester 2007 an der Fachhochschule Schmalkalden Professor für die Fertigungstechnik und Werkzeugkonstruktion. Seit Januar 2008 hat er das Amt des Prorektors für Forschung und Transfer an der Hochschule inne. Er vertritt in der Fakultät Maschinenbau insbesondere die Lehr- und Forschungsaktivitäten in dem Studiengang Angewandte Kunststofftechnik. Darüber hinaus ist er zuständig für das neue Weiterbildungsstudium zum Produktionsmanager/in (FH) für Kunststofftechnik am Zentrum für Weiterbildung der FH Schmalkalden. Im Rahmen dieses Studiums ist er als Dozent tätig und seitens der Hochschule für die Qualität verantwortlich.

Die Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeiten liegen in der Produktentwicklung von Kunststoffbauteilen sowie in der Werkzeugkonstruktion, speziell für die Medizintechnikbranche.
Prof. Dr. Thomas Seul startete seine Karriere mit einer Berufsausbildung zum Werkzeugmacher mit Fachrichtung Spritzgussformenbau. Anschließend schloss sich sein erstes Studium im Maschinenbau, mit dem Studienschwerpunkt Konstruktion, in Iserlohn an. Sein zweites Studium, Lehramt/Sekundarstufe II mit beruflicher Fachrichtung Maschinentechnik, beendete er 1999 an der Universität in Essen. Professor Seul war Projektingenieur am Institut für Kunststoffe im Maschinenbau GmbH in Essen und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) der RWTH in Aachen. Anschließend war er mehrere Jahre als Abteilungsleiter der Forschung & Entwicklung der Balda Medical GmbH & Co. KG in Bad Oeynhausen tätig.

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