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Wissenschaftsrat bestätigt große Leistungsfähigkeit des Paul-Ehrlich-Instituts, Langen

10.05.2010 - (idw) Wissenschaftsrat

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen, das in Deutschland für die Prüfung und Zulassung von Impfstoffen, Sera und biomedizinischen Arzneimitteln zuständig ist, erbringt auf seinen Arbeitsgebieten beachtliche, zum Teil international konkurrenzfähige Leistungen. Es genießt großes Ansehen im In- und Ausland. Mit der engen Verknüpfung von Forschung und Dienst­leistungen, die in vielen Abteilungen unmittelbar aufeinander aufbauen, so der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Peter Strohschneider, zu den Ergebnissen der Stellung­nahme, ist das Paul-Ehrlich-Institut aus Sicht des Wissenschaftsrates eine vorbildliche Ressortforschungseinrichtung. Problematisch sind jedoch die Rahmenbedingungen des Instituts, die zu personellen Engpässen und Fachkräftemangel zu führen drohen. Um diese Probleme zu beheben, empfiehlt der Wissenschaft die Einführung eines Globalhaushalts und die verstärkte Anwerbung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, für die befristete Stellen bereit gestellt werden sollen. In diesem Zusammenhang wird auch empfohlen, künftig einige wissenschaftliche Leitungspositionen in gemeinsamer Berufung mit Hochschulen zu besetzen.

Darüber hinaus hat der Wissenschaftsrat zur Umsetzung seiner Empfehlungen Stellung ge­nommen, die er im Jahr 2006 für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin, für das Deutsche Institut für Internationale Politik und Sicherheit der Stiftung Wissen­schaft und Politik (SWP), Berlin, sowie für das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Bonn, ausgesprochen hatte. Die BAM und die SWP, die bereits zum Zeitpunkt der Eva­luation durch sehr gute, teilweise hervorragende wissenschaftliche Leistungen beeindruckten, haben mit der Umsetzung zentraler Empfehlungen eine ausgezeichnete Grundlage gelegt, um auch in Zukunft ihre Beratungs- und Dienstleistungen auf sehr hohem Niveau zu erbringen, fasst Strohschneider zusammen. Grundsätzlich positiv bewertet der Wissenschaftsrat auch die Zusammenlegung des wissenschaftlichen Bereichs der BBR mit dem Institut für die Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e.V. (IEMB) an der TU Berlin zu einem rechtlich nicht selbstständigen Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Entscheidend ist nun, dass eine überzeugende Integration beider Teile gelingt, so Strohschneider.
Weitere Informationen: http://www.wissenschaftsrat.de/aktuelles-presse/pressemitteilungen/2010/
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