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Hochschule Heilbronn: Landes-Konjunkturprogramm MINT mit 15 Projekten ein voller Erfolg

10.05.2010 - (idw) Hochschule Heilbronn

- Nicht alle Projektbewerbungen aus der Wirtschaft konnten untergebracht werden
- Prof. Dr. Ansgar Meroth verweist auf die Alternativlösung der Auftragsforschung Heilbronn, Mai 2010. Seit Herbst 2009 läuft in Baden-Württemberg ein eigenes Konjunkturprogramm der besonderen Art: Auf Vorschlag des Innovationsrats stellte das Land über das Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) Gelder für 500 befristete Stellen an Baden-Württembergs Hochschulen für Industriekooperationen zur Verfügung. Ziel war und ist es, trotz der Wirtschaftskrise möglichst viele Absolventen der Studienrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in hoch qualifizierten Projekten zu beschäftigen und gleichzeitig die Innovationskraft der Unternehmen und Hochschulen zu stärken. An der Hochschule Heilbronn ist das Programm ein voller Erfolg: Über 15 Projekte wurden bereits gestartet und mit jedem bringen wir einen Professor der Hochschule mit einem Unternehmen und einem Absolventen zusammen hieraus kann sich auch eine langfristige Zusammenarbeit entwickeln, erklärt Prof. Dr. Ansgar Meroth, Prorektor für Forschung und Vernetzung. Teilweise kommen die Unternehmen direkt auf uns zu, teilweise besteht der Kontakt über unsere Professoren oder auch Studenten, die ihre Abschlussarbeit in der Firma schreiben.
Große Nachfrage: Nicht alle Bewerber konnten untergebracht werden
Die Größe des Unternehmens spielte bei der Projektvergabe keine Rolle vom Mittelständler bis zum Großunternehmen wurden Vorschläge eingereicht. Die Herausforderung war, überhaupt genügend geeignete Absolventen zu finden, so Meroth weiter. Erst mit Hilfe der Agentur für Arbeit und der Jobbörse regiojobs24, hinter der die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken steht, wurden schließlich Absolventen aus ganz Baden-Württemberg gefunden. Am Ende war die Nachfrage so groß, dass wir nicht alle Bewerber unterbringen konnten, oft waren die Anforderungen zu speziell, bedauert Meroth. Doch auch nicht alle Unternehmen kamen zum Zug: Nicht jeder kommt mit den Rahmenbedingungen zurecht, die sich aus der Förderung von Projekten mit Steuermitteln ergeben. Wir sind dem Steuerzahler gegenüber besonderer Sorgfalt schuldig, begründet der Prorektor die Verfahren, die für Außenstehende manchmal etwas bürokratisch anmuten.
Alternativlösung: Auftragsforschung
Anders liegt die Situation bei Kooperationen, die vollständig durch das betroffene Unternehmen finanziert werden, erklärt Meroth. Die so genannte Auftragsforschung verzeichnet in den letzten Jahren einen deutlichen Aufwärtstrend. Bei ihr arbeiten Forscher der Hochschule im Auftrag von Unternehmen und zwar ausschließlich an deren wissenschaftlichen Fragestellungen. Diese Kooperationen können auch mit staatlichen Fördergeldern unterstützt werden. An der Hochschule Heilbronn bieten verschiedene Institute unter dem Dach des Instituts für angewandte Forschung diese Dienstleistung an.
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Hochschule Heilbronn Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit nahezu 6000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte der Region und gehört mit zu den führenden Fachhochschulen in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 42 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Hochschule fühlt sich dem Leistungsprinzip und Elitegedanken verpflichtet und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Weitere Informationen und Beratung: Prof. Dr. Ansgar Meroth, Prorektor für Forschung und Vernetzung Hochschule Heilbronn, Max-Planck-Str. 39, 74074 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504 550 E-Mail: meroth@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de


Pressekontakt Hochschule Heilbronn: Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559,
E-Mail: wesener@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de

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