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91. Deutscher Röntgenkongress: Die hellsten Köpfe für die Radiologie Nachwuchsarbeit in der bildgebenden Medizin

11.05.2010 - (idw) Deutsche Röntgengesellschaft e.V.

Berlin, im Mai 2010. Alle medizinischen Fachrichtungen stehen mittlerweile im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte. Als Innovationstreiber der Medizin geht dabei die Radiologie neue Wege, um Medizinstudierende für das Fach zu begeistern und die hellsten Köpfe zu fördern. Ein Überblick über die Aktivitäten der Deutschen Röntgengesellschaft. Patenschaftsprogramm Hellste Köpfe 300 Medizinstudenten auf dem Deutschen Röntgenkongress
Die hellsten Köpfe für die Radiologie unter dieses Motto hat die Deutsche Röntgengesellschaft ein Patenschaftsprogramm gestellt, das dem medizinischen Nachwuchs die kostenfreie Teilnahme am 91. Deutschen Röntgenkongress 2010 in Berlin ermöglicht. Die Resonanz auf die Initiative ist enorm. 150 Studenten der Medizin werden auf Einladung ihrer Professoren und Institutsleiter Kongressluft schnuppern. "Der Röntgenkongress als größter deutschsprachiger Kongress der Radiologie ist mit seinen über 500 Vorträgen und Fortbildungsveranstaltungen eine hervorragende Gelegenheit, Nachwuchskräften die Attraktivität und die Bandbreite unseres Faches zu präsentieren. Außerdem bieten wir unseren hellsten Köpfen ein Sonderprogramm. Hier werden Fragen nach beruflicher Entwicklung und wissenschaftlicher Karriere beantwortet und die verschiedenen Spezialisierungsgebiete unseres Faches vorgestellt, erklärt Prof. Dr. Walter Gross-Fengels (Asklepios-Klinikum Hamburg-Harburg). Er ist Präsident des diesjährigen Kongresses und Initiator der Patenschaftsaktion. Darüber hinaus haben sich 150 weitere Studenten für den Kongress angemeldet.

Neue Wege in der Online-Kommunikation: www.hellste-koepfe.de
Zeitgleich zum Kongress gibt die Deutsche Röntgengesellschaft den Startschuss für das neue Internetportal www.hellste-koepfe.de. Das Online-Angebot richtet sich in erster Linie an Studierende der Medizin und an junge Ärztinnen und Ärzte in der Radiologie. Zentrales Element von www.hellste-koepfe.de ist die Interaktion mit den Usern. In Expertenforen können die angehenden Radiologen in direkten Kontakt mit Fachleuten treten und spezielle Probleme diskutieren, aber auch mit Kommilitonen und Kollegen untereinander kommunizieren.
Die Zielgruppe, für die wir dieses Portal konzipiert haben, ist zwischen 20 und 35 Jahre alt Digital Natives, für die die Internetkommunikation und die Anwendung von Web 2.0 Selbstverständlichkeiten sind. Als Fachgesellschaft einer der innovativsten Disziplinen der Medizin gehen wir daher auch in der Kommunikation neue Pfade, erklärt der Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft, Professor Dr. Gerhard Adam (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf), die Stoßrichtung des neuen Portals.
Neben den interaktiven Foren erhalten die User in der Rubrik Basics eine Einführung in die Radiologie sowie vielfältige Informationen zur Weiterbildung und Facharztprüfung. Stellenbörsen, Besprechung aktueller Bücher und das monatlich aktualisierte Quiz eines radiologischen Falls werden die Seite zur wichtigen Informationsquelle für Medizinstudierende und angehende Radiologen machen.

Forscher für Zukunft eine Exzellenzinitiative der Deutschen Röntgengesellschaft
Mit Forscher für Zukunft startet die Deutsche Röntgengesellschaft ein weiteres Förderungsformat, das sich an den Spitzennachwuchs in der Radiologie richtet. Jedes Jahr werden ausgewählte Radiologinnen und Radiologen zu speziellen Seminaren eingeladen, die sich den aktuellen Forschungsbrennpunkten der Faches widmen wie z.B. der Molekularen Bildgebung, der Entwicklung der Magnetresonanztomografie, der Kontrastmittelforschung. Unser Ziel ist es, begabten Kräften unseres Faches ein Forum zu bieten, sich über Forschungsthemen mit Mentoren und etablierten Forschern auszutauschen, erklärt Professor Fabian Kießling, Professor für Experimentelle molekulare Bildgebung an der RWTH Aachen und einer der Verantwortlichen des Programms.

Umfrage unter den Weiterbildungsassistenten der Radiologie
Warum Radiologie? In ihrer aktuellen Frühjahrsbefragung wollte die Deutsche Röntgengesellschaft von den Nachwuchsradiologinnen und -Radiologen wissen, mit welcher Motivation sie die Radiologie als Weiterbildungsfach gewählt haben. Die Attraktivität des Faches liegt dabei für viele angehende Fachärzte in der Vielseitigkeit der bildgebenden Medizin. Radiologen seien gefragte Partner für viele andere Fachdisziplinen und kämen mit vielen Krankheitsbildern in Berührung. Viele Radiologen schätzen zudem die Kombination von Medizin und Technik. Schließlich loben viele der angehenden Fachärzte und -Ärztinnen, dass aufgrund geregelter Arbeitszeiten Beruf und Familie gut zu vereinbaren seien.

Weitere Informationen: http://www.hellste-koepfe.de
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