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Neuer Hochschulpakt bringt Planungssicherheit - Konsequentes Sparen für Universität Kassel notwendig

18.05.2010 - (idw) Universität Kassel

Kassel. Verhalten zufrieden äußerte sich der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, zum Abschluss des neuen hessischen Hochschulpakts: Das Wichtigste ist, dass wir jetzt unter schwierigen haushaltspolitischen Rahmenbedingungen für die nächsten Jahre Planungssicherheit haben. Diese Stabilität rechtfertigt es, die Kritik an manchen Punkten dieses Hochschulpakts hintanzustellen." Trotz der aktuell hohen Studierendenzahlen und der bald zu erwartenden doppelten Abiturjahrgänge habe sich das Land entschieden, das Hochschulbudget um über 30 Millionen Euro pro Jahr zu kürzen. Dies müsse man hinnehmen. Die breite öffentliche Kritik - bis hin zur Bundespolitik - beweise aber, dass mit dieser Prioritätensetzung dem gesellschaftlichen Bedarf nach mehr Studienplätzen an den Hochschulen nicht hinreichend Rechnung getragen wird. Dies gelte auch für die Universität Kassel. Angesichts der hier in den letzten Jahren überdurchschnittlich gestiegenen Studierendenzahlen musste man eigentlich einen deutlichen Zuwachs bei der Finanzierung erwarten. Bei einem nominellen Plus von gut 2 Millionen Euro und der Verpflichtung zur Übernahme von Lohn- und Gehaltssteigerungen bleibe man aber real etwa auf dem bisherigen Stand. Deshalb sei nicht nur konsequentes Sparen angesagt, sondern es sei auch weiterhin mit nahezu flächendeckenden Zulassungsbeschränkungen an der nordhessischen Universität zu rechnen.

Dennoch biete der neue Hochschulpakt nicht nur Planungssicherheit, sondern enthalte eine Reihe weiterer positiver Elemente, die so nicht alle Bundesländer zu bieten hätten. So sichere das Bauprogramm HEUREKA nicht zuletzt für die Universität Kassel eine erfreuliche Perspektive, z.B. im Hinblick auf den neuen Campus Nord, der bis 2015 fertig gestellt werden soll. Dass die Mittel zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre auch künftig in bisheriger Höhe zur Verfügung stehen werden, könne den Bologna-Prozess in Hessen gut voranbringen. Hierzu habe die Universität Kassel ein differenziertes Konzept entwickelt, das jetzt weiter umgesetzt werden könne. Ferner stärke das Forschungsprogramm LOEWE die Wettbewerbsfähigkeit der hessischen Hochschulen.

Wir haben bereits in der Vergangenheit bewiesen, dass wir mit knappen Mitteln viel erreichen können, deshalb soll auch mit diesem Hochschulpakt die erfolgreiche Entwicklung der Universität Kassel fortgesetzt werden", betonte Postlep. Gleichwohl werde man sich nicht scheuen, Engpässe bei den Ressourcen zu benennen, die sich angesichts der knappen Mittel sicherlich ergeben werden.

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Dr. Guido Rijkhoek
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