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Protestanten zwischen Venedig und Rom in der Frühen Neuzeit

19.05.2010 - (idw) Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

Internationale Tagung des DHI in Rom und des Deutschen Studienzentrums in Venedig Mit und nach dem Konzil von Trient (1545-1563) scheint Italien ein durch und durch katholisches Land gewesen zu sein. Wie oberflächlich dieser Eindruck ist, zeigt die vom DHI in Rom und dem Deutschen Studienzentrum in Venedig in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Gemeinde Venedig und dem Institut für Europäische Geschichte Mainz organisierte Tagung. An den prominenten Beispielen Roms und Venedigs richtet sie den Blick nicht nur auf die Kirchen als Institutionen, sondern auf die Gläubigen selbst. Venedig mit seinem Sonderkirchenstatus und engen transalpinen Wirtschaftsbeziehungen ließ Protestanten schon früh in die Markusrepublik und dort v. a. in das Handelshaus der Deutschen kommen. Dagegen scheint Rom als Zentrum der katholischen Kirche bis zur Aufklärung und französischen Revolution kein attraktiver Aufenthaltsort für Protestanten gewesen zu sein. Nichtsdestotrotz kamen diese aber auch in Zeiten vehementer Auseinandersetzungen mit der reformatorischen Bewegung häufig nach Rom.

2.-4. Juni 2010, Venedig
Weitere Informationen: http://Homepage des DHI in ROM: http://www.dhi-roma.it http://Homepage des Deutschen Studienzentrums in Venedig: http://www.dszv.it Anhang
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