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Informationsaustausch mit Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack zu Projekten für nachhaltige Entwicklung im Land Brandenburg

20.05.2010 - (idw) Technische Hochschule Wildau [FH]

Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, weilte am 19. Mai 2010 auf Einladung des Präsidenten, Prof. Dr. László Ungvári, zu einem Arbeitsbesuch an der Technischen Hochschule Wildau. Die Ministerin betonte, dass sie an einem engen Kontakt zur TH Wildau interessiert sei. Es gebe zahlreiche Anknüpfungspunkte in der Tätigkeit ihres Ministeriums für Lebensqualität zu den Themen in Lehre und Forschung. Sie warb in diesem Zusammenhang um Unterstützung der Hochschullehrer und Studierenden für einen Aktionsplan, der die Potenziale in Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung im Land Brandenburg bündeln soll. Die Hochschule präsentierte ihre gewachsene Kompetenz auf den Gebieten Umwelttechnik und regenerative Energietechnik, nachhaltige Regionalentwicklung sowie Medizin- und Gesundheitsforschung. So erläuterte die Studentin Alexandra Maleska von der Umweltforschungsgruppe im Fachbereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht Konzepte für eine Umweltgerechte Hochschule. Prof. Dr. Rainer Voß, Dekan des Fachbereichs Betriebswirtschaft/Wirtschaftsinformatik, warb um politische Unterstützung für sein Konzept zur Umwandlung des Geländes des ehemaligen Kernkraftwerks Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) in einen Standort für die Klimafolgenforschung. Der Mikrosystemtechniker Prof. Dr. Andreas Foitzik stellte Forschungsergebnisse aus dem Bereich Biotechnologie zur Minimierung von Tierversuchen in der Pharma- und Kosmetikindustrie vor. Auf beachtliche Einsparpotenziale beim Kerosin- und Energieverbrauch in der Luftfahrtindustrie durch Hightech-Beschichtungstechnologien verwies Prof. Dr. Sigurd Schrader.
Bei einem abschließenden Rundgang informierte sich Frau Tack in Laboren des Fachbereichs Ingenieurwesen/Wirtschaftsingenieurwesen über aktuelle Projekte zur regenerativen Energietechnik, medizinischen Forschung, Oberflächentechnik und Biotechnologie. Ihr besonderes Interesse galt dabei Konzepten zur Nutzung regionaler Potenziale der Biotechnologie und bei der Energieerzeugung aus Biomasse im Land Brandenburg.
Weitere Informationen: http://www.th-wildau.de
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