Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Waffen von Killerzellen entschlüsselt

04.07.2003 - (idw) Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

Max-Planck-Forscher haben 3D-Struktur eines wichtigen Abwehrenzyms aufgedeckt und neues kostengünstiges Herstellungsverfahren entwickelt

Tumorzellen und viral infizierte Zellen bedrohen unser Leben Tag für Tag. Glücklicherweise verfügen wir in unserem Immunsystem über eine starke Leibwache von Killerzellen, die mit verschiedenen todbringenden Waffen - Proteasen oder Granzyme genannt - ausgerüstet sind und unerwünschte Zellen rechtzeitig eliminieren. Unter den circa 120 Proteasen des Menschen, die die Aminosäure Serin im ihrem Zentrum haben, verfügt das Granzym A als einzige über zwei identische katalytischen Köpfe. Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Biochemie und Neurobiologie in Martinsried bei München haben jetzt gemeinsam das Geheimnis dieses zweischneidigen Schwerts gelüftet und seine räumliche (dreidimensionale) Struktur bei hoher Auflösung analysiert (Nature Structural Biology 10, 535-540, Juli 2003). Diese Erkenntnisse sind wichtig für die Optimierung von Protease-Blockern, die bei Transplantationen, Autoimmunkrankheiten oder chronischen Infektionskrankheiten eingesetzt werden.
uniprotokolle > Nachrichten > Waffen von Killerzellen entschlüsselt

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/19785/">Waffen von Killerzellen entschlüsselt </a>