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Beim Qualitätsmanagement die Nase vorn

25.05.2010 - (idw) Fachhochschule Münster

Die Fachhochschule Münster ist bundesweit die erste Fachhochschule, die sich dem Verfahren einer Systemkakkreditierung stellt. Mit Studiengängen verhält es sich wie mit jedem anderen Produkt, das am Markt erfolgreich sein soll: Die Qualität muss stimmen. Für Hochschulen gibt es Verfahren, die sicherstellen, dass ein Studienangebot allen Anforderungen genügt - die Programmakkreditierung. Ist sie erfolgreich, vergibt eine Agentur ein entsprechendes Prüfsiegel. Gibt es Mängel, muss nachgebessert werden.

Ein enormer Aufwand gemessen an der Zahl der Studiengänge allein in Deutschland. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertritt daher schon seit längerem die Auffassung, dass es eine Alternative zur Begutachtung jedes einzelnen Studienprogramms geben müsse - ohne Qualitätsverlust. Die Lösung ist die sogenannte Systemakkreditierung. Die Fachhochschule Münster ist bundesweit die erste Fachhochschule, die damit an den Start geht.

Stimmt die Qualität des gesamten Systems einer Hochschule, entsprechen auch die daraus hervorgehenden Studiengänge in hohem Maße den Anforderungen. So in etwa lautet die Philosophie hinter der Systemakkreditierung. Allein die Hürde, als Hochschule für eine solch ganzheitliche Beurteilung in Betracht zu kommen, ist immens hoch. Die Fachhochschule Münster hatte bereits einige Jahre ihr Qualitätsmanagement voran gebracht, als sie der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft als eine von vier deutschen Hochschulen dafür 2008 auszeichnete. Und nun endlich ist das offizielle Verfahren zur Systemakkreditierung eröffnet", freut sich Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski. Die Bestätigung, damit als erste deutsche Fachhochschule diesen Weg gehen zu dürfen, erhielt sie über Pfingsten vom Akkreditierungsrat.

In den kommenden beiden Jahren ist es die Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS), die das Managementsystem der Fachhochschule Münster prüfen wird. Dabei begutachtet sie beispielsweise, ob alle an der Hochschule genutzten Instrumente zur Qualitätsentwicklung auch sinnvoll zusammenwirken. Davon versprechen wir uns nicht allein eine erfolgreiche Akkreditierung", so von Lojewski. Vielmehr bietet das Verfahren weitere Impulse zur Verbesserung unserer Arbeit und mithin unserer Studienangebote."

Dass sich diese Arbeit lohnt, zeigen die jüngsten Ergebnisse des CHE-Rankings: Gleich fünf Fachbereiche der Hochschule hatten in mehreren Kategorien Bestnoten erhalten. Auch das Wissenschaftsministerium in Düsseldorf setzt auf Münster: Gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen erhält die Fachhochschule als Pilothochschule in Nordrhein-Westfalen einen finanziellen Zuschuss zur Förderung des Projekts Systemakkreditierung".

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