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DFG: Dortmunder Universität rückt in der Forschung nach vorn

04.07.2003 - (idw) Universität Dortmund

Um acht Plätze hat sich die Universität Dortmund seit Anfang der neunziger Jahre im Bereich der Forschung nach vorn gearbeitet. Diesen Hinweis auf die zunehmende Attraktivität des Forschungsstandorts im östlichen Ruhrgebiet erlaubt die neue, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgelegte Rang-Liste zur Förderungsverteilung an die deutschen Hochschulen.

Die wichtigste deutsche Institution der Forschungsförderung, die gut ein Drittel aller Geldmittel bereit stellt, die den Hochschulen als sogenannte "Drittmittel" für Forschungszwecke zufließen, hat zum dritten Mal verglichen, welche Hochschulen gefördert werden und somit als Stätten besonderen Forscherfleißes angesehen werden können. Klar ist, dass große alte Hochschulen hier einen Vorsprung haben, der von jüngeren Universitäten nur schrittweise aufgeholt werden kann.

Die DFG stellte die ersten Zahlen für den Zeitraum 1991 bis 1995 zusammen. Später wurden die Mittel für 1996 bis 1998 ermittelt. Jetzt liegen Aussagen über die Forschungsgelder in den Jahren 1999 bis 2001 vor. Die DFG-Statistik enthält die Gesamtsumme der Fördergelder sowie vier Vergleiche für die Bereiche Geistes- und Sozialwissenschaften, Biologie und Medizin, Naturwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften.
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In den Ingenieurwissenschaften auf Platz 10

Die zur Jahrhundertwende wenig mehr als 30 Jahre alte Universität konnte besonders gut im Bereich Ingenieurwissenschaften punkten. Sie rückte hier gegenüber der ersten Zählung vom 13. auf den 10. Platz unter 80 verglichenen Hochschulen vor und erhielt 1999 bis 2001 in diesem Bereich insgesamt 28,85 Millionen Euro DFG-Gelder.

Auch bei den Geistes- und Sozialwissenschaften (4,73 Millionen Euro) und den Naturwissenschaften (8,48 Euro) liegt die Universität - wenn auch nur knapp - jeweils mit dem 37. Platz über dem Durchschnitt der Hochschulen. Im Bereich der Biologie und Medizin-Forschung (0,53 Millionen Euro) muss die Universität Dortmund naheliegender Weise mit dem 57. Platz vorlieb nehmen: Hier gibt es an der Universität keine entsprechenden Fakultäten.

In der Gesamtsumme aller DFG-Forschungsgelder für 1999 bis 2001 befindet sich die Universität Dortmund dennoch mit 42,59 Millionen Euro auf einem beachtlichen Platz 30 unter den 80 Hochschulen. Da im für Dortmund besonders günstigen Bereich der Ingenieurwissenschaften die Forschungsprojekte mehr Geld kosten als in den anderen Fachgebieten, konnte die Uni Dortmund in der Gesamtbilanz nicht weniger als acht Plätze gut machen.

In der Gesamtbilanz bestätigt sich, dass die süddeutschen Länder nach wie vor im Einsatz von DFG-Forschungsmitteln führen. Nordrhein-Westfalen kann sich aber durchaus sehen lassen. Die TH Aachen liegt bundesweit auf Platz eins. Die Universitäten Bonn, Köln, Bochum und Münster gehören ebenfalls zur Spitzengruppe der ersten zwanzig meistgeförderten Hochschulen.

Weitere Informationen heute auf der Website der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.dfg.de), in der Wochenzeitung DIE ZEIT sowie beim Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Uni Dortmund - Medieninfo 03 - 208 vom 03.07.2003
Referat für Öffentlichkeitsarbeit und Wissenstransfer
Pressesprecher und verantwortlich für diese Information:
Klaus Commer, Ruf 0231 7554811 und 0179 5020857
Mail klaus.commer@udo.edu
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