Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 8. April 2020 

Neubau eines Blockheizkraftwerks für das FZD mit Förderung durch die Bundesregierung

27.05.2010 - (idw) Forschungszentrum Dresden - Rossendorf e.V.

Presseeinladung:
Scheckübergabe mit Jan Mücke, Staatssekretär im Bundesminsterium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Dienstag, 1. Juni 2010, 14.30 15.30 Uhr
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Bautzner Landstr. 400, 01328 Dresden Am Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) entsteht eine neue Baustelle, doch geht es dieses Mal nicht um ein neues Labor, sondern um die Energie- und Wärmeversorgung. Für die neue Energiezentrale inklusive neuem Nahwärme-Netz schießt die Bundesregierung rund 4,6 Mio. Euro aus Mitteln des Konjunkturprogramms II zu. Einen entsprechend ausgestellten Förderscheck wird Staatssekretär Jan Mücke aus dem Bundesbauministerium am 1. Juni direkt an der Baustelle dem Vorstand des FZD überreichen (Fototermin!).

Auch Forscher mögen es warm
Die neue Energiezentrale des FZD wird zwei moderne Blockheizkraftwerke und zwei Gaskessel für den Spitzenwärmebedarf haben. Allein mit den Blockheizkraftwerken können mehr als 60 Prozent des Wärmebedarfes am Standort gedeckt werden. Damit setzt das FZD auf eine CO2-arme Technik, die von der Bundesregierung besonders gefördert wird. Zusätzliche Einspareffekte ergeben sich aus der erwarteten Reduktion der Wärmeverluste im neuen Nahwärme-Netz um den Faktor vier gegenüber dem heutigen Zustand. Die Bauzeit für das Projekt beträgt 14 Monate, die Fertigstellung ist für Juli 2011 vorgesehen. Die Inbetriebnahme der Wärmeversorgung soll bereits zum April 2011 erfolgen.

Die neue Baumaßnahme ist wichtiger Teil des Masterplans für den mehr als 50 Jahre alten Forschungsstandort. Verantwortlich dafür ist der Kaufmännische Direktor des FZD, Prof. Peter Joehnk. Der Masterplan soll die Nachteile des weitläufigen Standortes kompensieren und die vorhandenen Gebäude an aktuelle Standards anpassen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass wir die Kosten, die solch ein großer Standort mit sich bringt, auf Dauer durch eine neue Energiezentrale, durch intelligente Wärmeschutz-Maßnahmen und Stilllegung von Gebäuden reduzieren, so dass am Schluss mehr Geld für die Forschung bleibt.

Der Rest der Bausumme von insgesamt 6,3 Mio. Euro wird aus Mitteln des FZD-Wirtschaftsplans finanziert. Das Forschungszentrum wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft je zur Hälfte vom Bund und den Ländern, und hier vor allem vom Freistaat Sachsen, getragen.

Medienvertreter sind herzlich zur Übergabe des Förderschecks an der neuen Baustelle eingeladen. Bitte melden Sie sich an, damit wir besser planen können.

An der Veranstaltung nehmen teil:
Jan Mücke, MdB
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
Prof. Roland Sauerbrey, Wissenschaftlicher Direktor des FZD
Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Direktor des FZD
Vertreter von Ministerien, Genehmigungsbehörden sowie des Generalplaners

Pressekontakt
Dr. Christine Bohnet
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD)
Bautzner Landstr. 400, 01328 Dresden
Tel.: + 49 351 260 - 2450 oder +49 160 969 288 56
presse@fzd.de | http://www.fzd.de

Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) hat das Ziel, strategisch und langfristig ausgerichtete Spitzenforschung in politisch und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemen wie Energie, Gesundheit, Struktur der Materie und Schlüsseltechnologien zu leisten. Folgende Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt:
- Wie verhält sich Materie unter dem Einfluss hoher Felder und in kleinsten Dimensionen?
- Wie können Tumorerkrankungen frühzeitig erkannt und wirksam behandelt werden?
- Wie schützt man Mensch und Umwelt vor technischen Risiken?

Diese Fragestellungen werden in strategischen Kooperationen mit Forschungs- und Industriepartnern bearbeitet. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Betrieb von sechs einmaligen Großgeräten, die auch externen Nutzern zur Verfügung stehen.

Das FZD wird als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft von Bund und Land gefördert, verfügt über ein Budget von mehr als 70 Mio. Euro (2009) und beschäftigt rund 800 Personen. Anfang 2011 wird das FZD in die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren wechseln.
Weitere Informationen: http://www.fzd.de
uniprotokolle > Nachrichten > Neubau eines Blockheizkraftwerks für das FZD mit Förderung durch die Bundesregierung
ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenDruckansicht

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/198106/">Neubau eines Blockheizkraftwerks für das FZD mit Förderung durch die Bundesregierung </a>