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Hans Ulrich Gumbrecht: Warum wir heute Klassiker wollen

28.05.2010 - (idw) Deutsches Literaturarchiv Marbach

Immer wieder wurden in der letzten Zeit die »Klassiker« zum Thema der öffentlichen Debatte. Ist die Rede vom »großen Text« bloße Bildungsideologie? Hans Ulrich Gumbrecht, Inhaber des Lehrstuhls für Komparatistik an der Stanford University, ständiger Gastprofessor an der Zeppelin University in Friedrichshafen und gegenwärtig Fellow der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung in München, begründet, warum es sich nach wie vor lohnt, Aristoteles, Nietzsche, Heidegger, Kant und Schiller zu lesen.

Gumbrecht, der Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in Deutschland, Spanien und Italien studierte, veröffentlichte u.a. Lob des Sports (2005) und Dimensionen und Grenzen der Begriffsgeschichte (2006). Für dieses Jahr sind angekündigt: Präsenz (suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1942) und Califormia Graffiti. Bilder vom westlichen Ende der Welt (Carl Hanser Verlag).

Die Veranstaltung findet am Montag, den 31. Mai, um 20 Uhr im Humboldt-Saal des Deutschen Literaturarchivs statt. Der Eintritt kostet 5,-/ermäßigt 3,- Euro.

In Zusammenarbeit mit der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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