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Drittmittel: 39,6 Millionen Euro für die Forschung

05.07.2003 - (idw) Medizinische Hochschule Hannover

MHH belegt in DFG-Rangliste Platz 2 aller deutschen Hochschulen

In Zeiten knapper öffentlicher Kassen wird es für Hochschulen immer wichtiger, Forschungsgelder von öffentlichen Institutionen oder Unternehmen einzuwerben. Dies gelang der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Jahr 2002 besonders gut: Im Vergleich zum Vorjahr konnte sie ihre Drittmittel-Einnahmen um acht Millionen auf insgesamt 39,6 Millionen Euro steigern. 2001 waren es 31,4 Millionen Euro, im Jahr 2000 betrug die Summe 29,8 Millionen Euro (58,4 Millionen Mark).

Zahlen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützen diesen Trend: Bezogen auf die DFG-Bewilligungen pro Professor in den Jahren 1999 bis 2001 liegt die MHH wie in den Vorjahren auf dem sehr guten 2. Platz aller deutschen Hochschulen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahm die MHH im Jahr 2000 - bezogen auf die insgesamt eingeworbenen Drittmittel je Professorenstelle - Platz 3 ein.

MHH-Präsident Professor Dr. Horst v. der Hardt freut sich über den Erfolg: "Ich bin unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sehr dankbar, dass sie sich im vergangenen Jahr so engagiert haben. Damit können wir unseren Platz in der Spitzengruppe der deutschen Hochschulkliniken weiter ausbauen."

Gründe für den Erfolg sieht Professor v. der Hardt in den neuen Sonderforschungsbereichen der DFG, bei denen die MHH Sprecherhochschule ist. "Auch das interne Förderprogramm HiLF (Hochschulinterne Leistungsförderung) trägt Früchte", sagt Professor Dr. Reinhard Pabst, Forschungsdekan der MHH. HiLF wurde vor fünf Jahren ins Leben gerufen und unterstützt Jungwissenschaftler mit insgesamt 1,5 Millionen Euro pro Jahr, damit sie für ihre Forschungsprojekte später Drittmittel einwerben können.

Im Einzelnen: Verglichen mit dem Jahr 2001 konnten im Jahr 2002 die Mittel von der Europäischen Kommission von 1,1 auf 2,2 Millionen Euro gesteigert werden, die Bundesmittel (Bundesgesund-heitsministerium und Bundesforschungsministerium) stiegen von 4,1 auf 7,8 Millionen Euro, die der DFG für Sonderforschungsbereiche von 3,5 auf 4,6 Millionen Euro.

Weitere Informationen gibt gern Professor Dr. Horst v. der Hardt, Telefon: (0511) 532-6001, E-Mail: Hardt.Horst.von.der@mh-hannover.de
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