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Die Spinnerei der hochschuleigenen "Textilfabrik" erhält Hochleistungsmaschine

05.07.2003 - (idw) Fachhochschule Reutlingen. Hochschule für Technik und Wirtschaft


Nach Übergabe und Inbetriebnahme erklärt Jürgen Müller, Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG, interessierten Textilstudierenden die Strecke RSB-30 Der Fachbereich Textil und Bekleidung der Hochschule Reutlingen erhielt ein neues Juwel für sein weltweit vorbildlich ausgestattetes Spinnereitechnikum.
Die Firma Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG, Ingolstadt, stellte den Reutlinger "Textilern" eine Hochleistungsmaschine, die neue Rieter-Strecke RSB-30 zur Mischung und Vergleichmäßigung von Bändern, im Wert von 45.000 Euro kostenlos zur Verfügung.

Besonders erfreulich für die Reutlinger Hochschule ist die Übernahme einer solch modernen und exakt arbeitenden Maschine, kurz Strecke genannt, vor dem Hintergrund, dass die Textilproduktion vorwiegend im Ausland stattfindet und Textilmaschinen eher dorthin verkauft als einer Bildungseinrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Daher wird die Erweiterung der "Reutlinger Spinnerei" mit der neuen Strecke als Wertschätzung dieser Ausbildungsstätte seitens der Industrie im internationalen Vergleich betrachtet.

Die Inbetriebnahme der neuen Strecke, die als "Maybach oder Mercedes" der Textilmaschinen gilt, erfolgte im Rahmen einer offiziellen Übergabe.
Wolfgang Dornig, Vertreter für ganz Deutschland der Maschinenfabrik Rieter AG, Winterthur, und Rieter Ingolstadt Spinnereimaschinenbau AG, Ingolstadt, und Jürgen Müller, Leiter Produktmarketing Strecke in Ingolstadt und selbst Reutlinger Absolvent, betonten die engen Kontakte des Schweizer Unternehmens mit der Hochschule Reutlingen, die sich besonders deutlich in der Übernahme von Absolventen in das Unternehmen äußern, und gingen kurz auf die Erfolgsgeschichte der RSB-Strecken weltweit ein. Im Hinblick auf die Übergabe der Maschine an den Fachbereich Textil und Bekleidung statt deren Verkauf ins Ausland, "wird die RSB-Strecke besonders in Reutlingen international wahrgenommen, so Wolfgang Dornig, denn die internationalen Studierenden der Textiltechnologie nehmen die positiven Erfahrungen mit der Maschine mit in ihre Heimatländer. So gesehen investieren wir in die Ausbildung junger Menschen aus dem In- und Ausland und erhalten als Nebeneffekt Multiplikatoren für unsere Produkte".
Prof. Dr.-Ing. Anton Schenek, wissenschaftlicher Leiter des Spinnereitechnikums, freute sich über den Zuwachs, da diese Maschine den modernsten Ansprüchen der Technologie genüge. "Davon profitiert die international ausgerichtete Reutlinger Textilausbildung, die traditionsgemäß die theoretischen Studien mit der Ausbildung an Maschinen verbindet", so Schenek. Prof. Dr. Georg Obieglo, Rektor der Hochschule, verwies an Prof. Otto Johannsen, nach ihm benannt das Technikum der Hochschule. Otto Johannsen begründete die Tradition der Reutlinger Textilausbildung in Verbindung mit einem Maschinentechnikum und setzte damit weltweit Maßstäbe, die noch heute gelten. Die eigene "Textilfabrik" der Hochschule ermöglicht weiterhin ein Studium der Textiltechnologie im Sinne Otto Johannsens.

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