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Höhere Innovationskraft mit alternden Belegschaften

08.06.2010 - (idw) GISMA Business School

Der sich immer mehr verschärfende internationale Wettbewerb zwingt Unternehmen, innovativ zu sein. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen sie Prozesse, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich verbessern. Gleichzeitig steigt in der Gesellschaft und in den Belegschaften vieler Unternehmen das Durchschnittsalter. Innovation setzt jedoch Flexibilität und Kreativität voraus, die mit zunehmendem Alter tendenziell rückläufig sind.
Der GISMA-Professor Eric Kearney gibt in einem Vortrag auf dem DGFP-Kongress am 10. Juni 2010 Antworten auf die Frage, wie Unternehmen künftig mit älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ihre Innovationskraft weiter steigern können. Eine Möglichkeit sieht Kearney im gezielten Einsatz altersgemischter Teams, in denen Ältere und Jüngere ihre jeweiligen Stärken einbringen können. Bisherige Forschungen haben immer wieder betont, dass kein Zusammenhang zwischen der Altersstruktur und der Teamleistung bestehen würde. Neuste Untersuchungen zeigen jetzt allerdings, dass altersgemischte Teams unter bestimmten Bedingungen tatsächlich innovativer sind als altershomogene Teams. Alle Führungskräfte, die unter Innovationsdruck stehen, sollten diese Bedingungen kennen und wissen, wie sich nicht nur Altersheterogenität, sondern auch Interdisziplinarität, Cross-Funktionalität und Vielfalt bezüglich anderer demographischer Variablen in Wettbewerbsvorteile umsetzen lassen.

Prof. Eric Kearney hält seinen Vortrag am Donnerstag, 10. Juni 2010, um 14.00 Uhr auf dem 18. DGFP-Kongress.
Halle 5, Speakerskorner
Rhein-Main-Hallen Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee
65185 Wiesbaden
Weitere Informationen: http://www.gisma.com
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