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1.865 zusätzliche Beschäftigte an der RUB durch Studienbeiträge

09.06.2010 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Lehrangebot wuchs durchschnittlich um 20 Prozent
15 Mio. Euro für zusätzliches Personal

15 Mio. Euro aus Studienbeiträgen sind an der Ruhr-Universität im Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/10 für zusätzliches Personal ausgegeben worden. Das entspricht 60 Prozent der insgesamt ausgegebenen Beiträge in dieser Zeit. Die meisten der im Schnitt 1.865 mittels Studienbeiträgen eingestellten Personen sind als Lehrende in den Fakultäten beschäftigt. Das Lehrangebot wuchs dadurch im Vergleich zum Vorjahr erheblich: Mit knapp einem Drittel mehr Semesterwochenstunden haben die geisteswissenschaftlichen Fakultäten ihr Lehrangebot am stärksten ausgebaut. Im Durchschnitt aller Fakultäten wurden gut 20 Prozent mehr Veranstaltungen angeboten. Das geht aus dem aktuellen Bericht über die Verwendung der Studienbeiträge hervor, der noch im Juni veröffentlicht wird.

Mehr wissenschaftlich qualifiziertes Personal

Insgesamt zeigt sich auf dem Campus eine Tendenz, verstärkt wissenschaftlich qualifiziertes Personal aus Studienbeiträgen zu beschäftigen. So hat sich sowohl die Anzahl auf diese Weise finanzierter wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht (2009: 160, 2010: 212) als auch die der (Junior-)Professoren (2009: 1, 2010: 10). Für die Studierenden hat das den Vorteil, dass ihnen neben einer größeren Auswahl an Lehrveranstaltungen auch mehr Personen zur Verfügung stehen, die Prüfungen abnehmen und Abschlussarbeiten betreuen können.

Nachhaltige Verbesserung der Studiensituation

Gutes Personal gewinnt man nur, indem man attraktive Arbeitsbedingungen schafft, erklärt Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre der RUB. Dazu gehören auch Arbeitsverträge, die über ein Semester hinausgehen. Daher waren im April für das jetzt laufende Sommersemester und das Wintersemester 2010/11 bereits 6 Mio. Euro durch Personalverträge für wissenschaftliche Beschäftigte ebenso wie Lehrbeauftragte und studentische Hilfskräfte rechtlich gebunden, für die Zeit ab dem Sommersemester 2011 sind es bereits 4,8 Mio. Euro. Diese Zahlen machen deutlich, dass die Studienbeiträge die Studiensituation nachhaltig verbessern und zugleich zu einem wichtigen beschäftigungspolitischen Faktor für die Region geworden sind, so Prof. Wilkens.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Uta Wilkens, Prorektorin für Lehre, Weiterbildung und Medien der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24745, prorektor-lehre@rub.de

Redaktion: Meike Drießen
Weitere Informationen: http://www.rub.de/studienbeitrag - alle Informationen über Studienbeiträge an der RUB
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