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UNESCO zeichnet Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg zum dritten Mal in Folge aus

09.06.2010 - (idw) Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

Aller guten Dinge sind drei
Bereits zum dritten Mal in Folge hat die Deutsche UNESCO-Kommission die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) als Projekt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Aktionen, die die Anliegen dieser weltweiten bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.
Mit der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, verantwortliches und zukunftssicherndes Lernen in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".
Nachdem sich die HFR dieser Kommission bereits für die Jahre 2006/2007 sowie für 2008/2009 erfolgreich als Multiplikator des Nachhaltigkeitsgedankens vorgestellt hat und jeweils für ihre Arbeit ausgezeichnet wurde, war sie nun auch im dritten Anlauf wieder erfolgreich. Dabei ist hervorzuheben, dass die Hochschule als Institution also für ihre gesamte Arbeit in Forschung und Lehre sowie für ihr gesellschaftliches Engagement im Dienst der Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde. Dieser dritte Erfolg in ununterbrochener Folge und die Anerkennung der Hochschule in ihrer umfassenden Alltagsarbeit kennzeichnen die HFR als einen bemerkenswerten Sonderfall im Kreis der ausgezeichneten Projekte. Sie gehört mit dieser erneuten Auszeichnung nun mehr als die Hälfte der Dekadendauer (2005-2014) zum internationalen Netzwerk der weltweit engagierten Projekte und Einrichtungen und unterstreicht damit eindrucksvoll ihren eigenen Anspruch, in allen ihren Studiengängen junge Menschen mit dem erforderlichen Wissen und jenen Kompetenzen ausstatten zu wollen, die sie zu glaubwürdigen und überzeugenden Botschaftern einer nachhaltigen Entwicklung machen sollen.
Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus mindestens zwei der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem wichtig: Die Projekte haben innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.
Die HFR leistet vorbildliche Arbeit. Sie vermittelt Wissen und Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft und sie liefert das Rüstzeug, um Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu finden, so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade in Deutschland und Mitglied der Jury.

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