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Öffentliche Ausstellung Wir werden älter, aber nicht alt

18.06.2010 - (idw) Hochschule Lausitz (FH)

Ein Kooperationsprojekt haben die Hochschule Lausitz (FH), das Max-Steenbeck-Gymnasium und der Seniorenbeirat der Stadt Cottbus zum Thema Bildung im Alter realisiert. Derzeit ist im Rathaus in Cottbus die Ausstellung Wir werden älter, aber nicht alt zu sehen. Sie zeigt Fotos von Seniorinnen und Senioren, die Bildungsangebote in der Stadt oder in der Umgebung wahrnehmen. Ein kurzes Gedicht oder ein kurzer Ausspruch der abgebildeten Person machen dem Betrachter deutlich, wie wichtig Bildung im Alter ist zum Beispiel, weil man lernt, den Enkeln eine E-Mail zu schicken, oder weil sportliche Gymnastik zum Erhalt der geistigen Kräfte beiträgt.

Erarbeitet wurde die Ausstellung von den Schülerinnen Linda Korsch, Veronika Muschta und Theresa Reschke, die im Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasium die zwölfte Klasse besuchen. Während ihres Praktikums an der Hochschule Lausitz am Studiengang Gerontologie (Alterswissenschaft) machten sie sich mit einigen Angeboten für Bildung im Alter in und um Cottbus vertraut, suchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, um mit diesen über deren Erfahrungen zu sprechen.

Wir haben gar nicht gewusst, dass es so viele Angebote für Seniorinnen und Senioren gibt. Das sollte noch viel mehr bekannt werden, berichten die Schülerinnen von ihren Recherchen. Ihr wichtigstes Fazit formulieren sie folgendermaßen: Die ältere Generation von heute will nicht resignieren, sondern mit der jungen Generation kommunizieren und an ihr teilhaben. Außerdem haben wir in unseren Gesprächen mit den Seniorinnen und Senioren viel gelernt.

Diese Projektarbeit zeigt in meinen Augen, dass es wichtig ist, Gelegenheiten dafür zu schaffen, dass Jung und Alt sich außerhalb der Familie begegnen. Das stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Schon jetzt ist es ja so, dass Jüngere und Ältere oft weit auseinander wohnen und einander nur selten sehen. Das wird in Zukunft eher noch häufiger der Fall sein. Deswegen legen wir auch großen Wert darauf, dass die Berufstätigen, die bei uns Gerontologie studieren, die Bedeutung intergenerationeller Angebote für die Zukunft erkennen, erläutert die Betreuerin des Praktikums an der Hochschule Lausitz, Dr. Petra Schmidt-Wiborg.

Durch die tatkräftige Unterstützung des Vorsitzenden des Seniorenbeirates der Stadt Cottbus, Eberhard Karwinski von Karwin, gelang es, die Ausstellung in das Rathaus zu holen und zu Beginn der 17. Brandenburgischen Seniorenwoche zu eröffnen. Bei der Eröffnungsfeier der Seniorenwoche im Konservatorium hob Oberbürgermeister Frank Szymanski in seiner Rede die Bedeutung des lebenslangen Lernens hervor. Er überreichte den Schülerinnen ein gläsernes Modell der Pyramide des Branitzer Parks und eine Blume als Zeichen der Anerkennung für ihr Engagement.

Die Ausstellung Wir werden älter, aber nicht alt kann bis zum 12. Juli 2010 im Rathaus am Neumarkt, Neumarkt 5, 03044 Cottbus, zu dessen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Weitere Informationen:
Dr. Petra Schmidt-Wiborg
Hochschule Lausitz (FH)
Fachbereich Sozialwesen
Tel. 0355 / 5818-461
Fax: 0355 / 5818-409
E-Mail: Petra.Schmidt-Wiborg@hs-lausitz.de
Weitere Informationen: http://www.hs-lausitz.de/fachbereiche/sozialwesen.html - zu den Internetseiten des Fachbereiches Sozialwesen der Hochschule Lausitz
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