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Ostbayerische Hochschulen für angewandte Wissenschaften stärken ihre Zusammenarbeit

22.06.2010 - (idw) Hochschule Regensburg

Gemeinsame Pressemitteilung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften
Amberg-Weiden, Deggendorf, Landshut und Regensburg Vor eineinhalb Wochen trafen sich die Präsidenten der ostbayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, um im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen an die Hochschulen die Zusammenarbeit untereinander weiter zu stärken und auszubauen.

Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen den Präsidenten Prof. Dr. Erich Bauer (Hochschule Amberg-Weiden), Prof. Dr. Reinhard Höpfl (Hochschule Deggendorf), Prof. Dr. Erwin Blum (Hochschule Landshut) und Prof. Dr. Josef Eckstein (Hochschule Regensburg) standen dabei mehrere Themen.

Zum einen wollen die vier Präsidenten ihre Angebote für das Sommersemester 2011, in dem der doppelte Abiturjahrgang an die Hochschulen strömt, untereinander vernetzen. Ziel ist es, das hierfür von den vier Hochschulen bereitgestellte umfangreiche Angebot an Studiengängen und Überbrückungsangeboten für die Region Ostbayern optimal abzustimmen, auch auf Basis der positiven Erfahrungen bei gemeinsamen Masterstudiengängen wie Medientechnik und Medienproduktion, Bauingenieurwesen, Automotive Electronics oder Human Resource Management.

Auch im Hinblick auf künftige berufsbegleitende, weiterbildende Bachelorstudiengänge soll die Zusammenarbeit intensiviert werden. Die Hochschulen sehen darin eine große Chance, das Potenzial hochqualifizierter Fachkräfte in der Region Ostbayern weiter zu stärken. Dazu wollen sie ein attraktives und gut abgestimmtes Angebot entwickeln, mit dem Interessenten an berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen gezielt an die ostbayerischen Hochschulen vermittelt werden. Dabei können die Hochschulen auf den Weiterbildungsverbund W3-Akademie zurückgreifen, in dem die Hochschulen Amberg-Weiden, Deggendorf, Ingolstadt, Landshut, Regensburg sowie die Universitäten Passau und Regensburg kooperieren und ihre Angebote im Bereich der akademischen Weiterbildung bündeln. Die vier Hochschulen haben sich mit verschiedenen neu konzipierten Studiengebieten an einer entsprechenden Ausschreibung des Bayerischen Wissenschaftsministeriums beteiligt.
Ein drittes Thema war der Hochschulzugang für Berufstätige ohne Hochschulzugangsberechtigung. Die vier Hochschulen wollen hierzu ihre Vorerfahrungen mit vorbereitenden Kursen und Propädeutika weiter nutzen, um diese Klientel gezielt auf ein Hochschulstudium vorzubereiten. Dazu sollen die an den einzelnen Standorten, insbesondere an den Hochschulen Amberg-Weiden und Regensburg, entwickelten Angebote optimal aufeinander abgestimmt und gegebenenfalls auch überregional angeboten werden.

Auch das Thema Bologna-Prozess wurde diskutiert. Mit Blick auf die aktuelle Reform dieses Prozesses etwa im Bereich der Studierbarkeit - wollen sich die ostbayerischen Hochschulen auch in Zukunft intensiv abstimmen.

Die vier Präsidenten waren sich einig, dass die Gespräche zeitnah fortgesetzt werden sollen, um den Wissenschafts- und Hochschulraum Ostbayern gemeinsam zu gestalten und seine Attraktivität auszubauen.


Dazu soll beim nächsten Treffen die Idee von Forschungsverbünden, zum Beispiel im Bereich der regenerativen Energien weiter konkretisiert werden. Auch mit der von der SPD-Landtagsfraktion ins Spiel gebrachten Idee einer Deutsch-Tschechischen Universität will man sich auseinandersetzen. Schließlich war die Präsidentenrunde sich auch einig,
dass dazu der Verbund mit Universitäten in der Region Ostbayern und auch in der Tschechischen Republik intensiviert werden soll.

Prof. Dr. Josef Eckstein
Prof. Dr. Erich Bauer
Prof. Dr. Reinhard Höpfl
Prof. Dr. Erwin Blum

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