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"Tutorienarbeit ist Teil der Hochschulkultur": Bundesweite Tagung an der Hochschule Niederrhein

22.06.2010 - (idw) Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

Krefeld, 22. Juni. Tutorien sind hierzulande seit den 50iger Jahren ein ganz wesentliches Element der Lehre an Hochschulen. Durch Bologna und den geplanten Qualitätspakt Lehre sind sie noch einmal aufgewertet worden. An der Hochschule Niederrhein debattierten jetzt Tutorinnen und Tutoren, Lehrende, Tutorentrainer und Koordinatoren in Qualifizierungsprogrammen aus ganz Deutschland über die Bedeutung ihrer Arbeit für die Hochschulen.

Tutorien sind ein wichtiges ergänzendes Element in der Lehre und Betreuung der Studierenden, sagte Professor Dr. Michael Lent, Vizepräsident für Lehre und Studium an der Hochschule Niederrhein. Die Hochschulleitungen müssen die Arbeit der Tutorien als eigenständiges Element der Hochschuldidaktik stützen. Aber während die Hochschule Niederrhein bei der Qualifizierung der Tutoren mit gutem Beispiel vorangeht und Lent für die Zukunft sogar einen Tutorenpreis in Aussicht stellte, bemängelten viele Tutoren auf der Tagung die noch zu geringe Wertschätzung ihrer Arbeit.

Sie forderten, Credit-Punkte für ihre Arbeit zu bekommen oder ihre Arbeit hinsichtlich der Regelstudienzeit anrechnen zu können. Eine allgemein gültige Tutorensatzung solle bestimmte Standards der Arbeit festlegen, hieß es. Ein Kompetenzkompass für Weiterbildung solle die Qualifikation der Studierenden sichern, und nicht zuletzt sollte ihre Tätigkeit finanziell besser vergütet werden.

Tutorienarbeit ist Teil der Hochschulkultur, waren sich die Diskutanten schließlich einig. An der Hochschule Niederrhein ist dieser Teil fest verankert: Dort gibt es beim Zentrum für Integrative Kompetenzen (ZIK) über fachbereichsinterne und übergreifende Schulungen eine fest gezurrte Tutorenqualifizierung. Mit dem Zertifikat für TutorInnen haben die Studierenden auch einen Nachweis ihrer qualifizierten Tätigkeit in der Hand. Die Tutorenarbeit ist bei uns in das Gesamtkonzept der Betreuung von Studierenden eingebunden, sagte Diplom-Pädagogin Heike Kröpke, die an der Hochschule Niederrhein das Tutorenprogramm verantwortet.

Die Tagung, an der rund 75 Teilnehmer aus der ganzen Bundesrepublik teilnahmen, wurde von der Hochschule Niederrhein in Zusammenarbeit mit dem Hochschuldidaktischem Zentrum der Technischen Universität Dortmund und dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft organisiert.

Weitere Informationen erteilt Heike Kröpke, Zentrum für Integrative Kompetenzen an der Hochschule Niederrhein: Tel.: 02161 186-3520; Email: heike.kroepke@hs-niederrhein.de
Weitere Informationen: http://www.hs-niederrhein.de/integrative-kompetenz-zik/tutorenprogramm/
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