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Für eine lebenswerte Umwelt

23.06.2010 - (idw) Karlsruher Institut für Technologie

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat jüngst vor Augen geführt, wie stark der Mensch auch und gerade im 21. Jahrhundert von Klima- und Umweltphänomenen abhängig ist. Mit der Erforschung entsprechender Phänomene und dem Umgang mit diesen befasst sich das Zentrum Klima und Umwelt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 18.30 Uhr stellt das Zentrum seine Arbeit in der Reihe KIT im Rathaus der Öffentlichkeit vor. Der Eintritt zur Veranstaltung, die im Bürgersaal des Karlsruher Rathauses stattfindet, ist frei. Eingeladen sind interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie auch Schülerinnen und Schüler, die sich über ein Studium informieren möchten. Der anschließende Empfang bietet Gelegenheit zu einem weiteren Austausch. Vom 28. Juni bis 1. Juli wird zudem eine Ausstellung im Foyer des Rathauses über die Forschung des KIT-Zentrums Klima und Umwelt informieren.

Die Lebensbedingungen auf der Erde sind stärker als je zuvor Veränderungen unterworfen, die durch Klima- und Umweltwandel sowie demographische, ökonomische und technische Entwicklungen hervorgerufen werden. Dies wirkt sich auf Verfügbarkeit und Qualität von Wasser, Luft und Nahrung aus. Die Klima- und Umweltforschung steht damit vor großen Herausforderungen, denn gegenwärtig geht es nicht mehr allein darum, die Ursachen von Umweltproblemen zu beseitigen, sondern zunehmend auch um die Anpassung an veränderte natürliche sowie vom Menschen geprägte Umweltverhältnisse. Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt erschließt grundlegendes Wissen über die beteiligten Prozesse und ihre Interaktion auf lokaler, regionaler und globaler Ebene. Ebenso befasst sich das KIT-Zenturm Klima und Umwelt mit den klimatischen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen und ermittelt darauf aufbauend geeignete Strategien der Anpassung.

Die Veranstaltung KIT im Rathaus ist Bestandteil der Öffentlichen Wissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie und wird vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT koordiniert.

Programm:

Grußworte
Margret Mergen
Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe
Dr.-Ing. Peter Fritz
Vizepräsident für Forschung und Innovation, KIT

Das KIT-Zentrum Klima und Umwelt stellt sich vor
Prof. Dr. Christoph Kottmeier
Wissenschaftlicher Sprecher des KIT-Zentrums Klima und Umwelt, Leiter des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung Forschungsbereich Troposphäre

Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis kann Forschung am KIT zur Bewältigung von Naturkatastrophen beitragen?
Prof. Dr. Friedemann Wenzel
Leiter des Geophysikalischen Instituts, Sprecher des CEDIM (Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology)

Satellitenmission ENVISAT globale Erforschung der Atmosphäre
Prof. Dr. Herbert Fischer
Institut für Meteorologie und Klimaforschung Atmosphärische Spurenstoffe und Fernerkundung

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und staatliche Einrichtung des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung Lehre Innovation.


Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

Das Foto steht in druckfähiger Qualität auf www.kit.edu zum Download bereit und kann angefordert werden unter: pressestelle@kit.edu oder +49 721 608-7414.

Weiterer Kontakt:

Sigrid Heneka-Peters.
ZAK | Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und Studium
Generale
Tel.: +49 721 608-8027
E-Mail:
s.heneka-peters@zak.kit.edu
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