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"Nietzsche kommentieren. Perspektiven und Probleme." Öffentlicher Vortrag an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

24.06.2010 - (idw) Heidelberger Akademie der Wissenschaften

Heidelberg: 1. Juli 2010, 18.15 Uhr, Akademiegebäude, Karlstraße 4

Diesmal wird im Rahmen der diesjährigen Mitarbeiterreihe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften konkret auf die Forschungsarbeit eines der Langzeitprojekte der Akademie eingegangen. An der Forschungsstelle "Nietzsche-Kommentar" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften entsteht der erste umfassende Kommentar zu den Werken des Philosophen Friedrich Nietzsche. Durch Nietzsche wurde das Denken der Gegenwart und der jüngeren Vergangenheit tief beeinflusst. Umso mehr überrascht es, dass bislang ein Kommentar zu seinen Schriften fehlt. Der Vortrag des Philosophen und Mitarbeiters der Heidelberger Akademie der Wissenschaften PD Dr. Andreas Urs Sommer führt in die Denkwelt Nietzsches ein, indem er aus der Werkstatt der Kommentatoren berichtet. Es soll gezeigt werden, warum es wichtig ist, Nietzsches Schaffen aus seinen zeitgenössischen Kontexten heraus zu erhellen.

Der Referent:
PD Dr. Andreas Urs Sommer, geb. 1972, Studium der Philosophie, Kirchen- und Dogmengeschichte und Deutschen Literaturwissenschaft in Basel, Göttingen und Freiburg im Breisgau, Promotion 1998 an der Universität Basel, 1998/99 Visiting Research Fellow an der Princeton University, 2000-2006 Wissenschaftlicher Assistent am Philosophischen Institut der Universität Greifswald, Habilitation 2004 an der Universität Greifswald, seit 2008 Wissenschaftlicher Kommentator der Werke Nietzsches an der Forschungsstelle "Nietzsche-Kommentar" der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Direktor der Friedrich-Nietzsche-Stiftung.

Die Mitarbeiterreihe der Heidelberger Akademie der Wissenschaften:
Unter dem Motto "Wir forschen für Sie" sind Öffentlichkeit sowie Medienvertreter herzlich dazu eingeladen, mit Forschern persönlich ins Gespräch zu kommen. Von der Volkshochschule mit beworben, gehört die Mitarbeiterreihe seit inzwischen sieben Jahren zum festen Veranstaltungsplan der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Dabei stellen mehrere Forschungsstellen ihre Projekte der Öffentlichkeit vor. Danach können offene Fragen diskutiert werden.

Vorschau: Die Reihe schließt dieses Jahr am 8. Juli 2010 mit dem Vortrag "...unsere wonneduftende Flöte... - Überlegungen zur Kammermusik mit Flöte am Hofe des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz."

Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften,
gegründet 1909, ist die wissenschaftliche Akademie des Landes Baden-Württemberg und eine der acht deutschen Akademien der Wissenschaften. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung verantwortet sie derzeit 22 Forschungsvorhaben, in denen etwa 230 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die rund 260 gewählten Mitglieder der Heidelberger Akademie treffen sich als herausragende Vertreter ihrer jeweiligen Disziplin regelmäßig zum fächerübergreifenden Gespräch, die Akademie veranstaltet wissenschaftliche Tagungen sowie öffentliche Vortragsreihen. Mit der 2002 erfolgten Einrichtung eines Nachwuchskollegs (WIN-Kolleg), der Ausrichtung der "Akademiekonferenzen für junge Wissenschaftler" sowie durch die Vergabe von Forschungspreisen fördert sie herausragende jüngere Exponenten der Wissenschaft.

Datum: 1. Juli 2010
Beginn: 18:15 Uhr
Ort: Akademiegebäude, Karlstraße 4, Heidelberg

Rückfragen bitte an:

Dr. Herbert v. Bose
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Telefon: 06221 / 54 34 00
Fax: 06221 / 54 33 55
E-Mail: herbert.vonbose@adw.uni-heidelberg.de
Internet: www.haw.uni-heidelberg.de

sowie

Dr. Ditte Bandini
Mitarbeiterin der Forschungsstelle "Felsbilder und Inschriften am Karakorum-Highway"
Koordinatorin der Veranstaltungsreihe
Tel. +49(0) 62 21 | 54 34 60
Weitere Informationen: http://www.haw.uni-heidelberg.de/veranstaltungen/termine.de.html
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