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Südbaltische Wissenschaftler legen den Grundstein für virtuelles Schülerlabor

06.07.2010 - (idw) Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

EU-Projekt South Baltic WebLab will Nachwuchs für die Meereskunde ködern Eine intensive Nutzung der Meere kann nur nachhaltig gestaltet werden, wenn meereskundliche Expertise dauerhaft sichergestellt wird. Mit dem neuen Projekt South Baltic WebLab will nun ein Konsortium von sechs meereskundlichen Forschungseinrichtungen aus Polen, Litauen, Schweden, Dänemark und Deutschland junge Menschen für das Berufsbild des Meereskundlers interessieren. Mit im Boot sind außerdem Computerwissenschaftler aus Rostock und Klaipeda.

Das Projekt, das vom Warnemünder Leibniz-Institut für Ostseeforschung koordiniert wird, besteht im Wesentlichen aus vier Komponenten, von denen die Gestaltung eines virtuellen Schülerlabors die aufwändigste ist. Daneben werden ebenfalls im Internet Meereskundler aus dem südbaltischen Raum in Form von Blogs ihre Arbeit vorstellen. In Datenbanken wird man nach freien Praktikums-plätzen und Stellenausschreibungen recherchieren können. Und damit auch die reale Welt außerhalb der Computer nicht zu kurz kommt, werden einmal im Jahr internationale Science Camps angeboten, in denen SchülerInnen aus dem südbaltischen Raum zusammen kommen und gemeinsam meereskundliche Fragestellungen bearbeiten. In diesem Jahr wird das Science Camp vom 11. bis 20. September in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden. Mehr dazu unter http://www.southbalticweblab.eu

In der letzten Woche kam das Konsortium am Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde zusammen, um zum ersten Mal über Inhalt und Form des virtuellen Schülerlabors zu beraten. Bis zum Ende des Jahres soll das erste Lernmodul im Internet nutzbar sein. Es wird sich mit der geologischen Vergangenheit der Ostsee beschäftigen und die Frage beantworten, wie Geologen den Meeresablagerungen die Geheimnisse der Vergangenheit entlocken.

Das Projekt South Baltic Weblab wird in den kommenden drei Jahren im Rahmen des South Baltic Cross-Border Co-Operation Programme der Europäischen Union (European Regional Development Fund) teilfinanziert.
Partner des South Baltic WebLab sind:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (Koordination)
Kontakt: Dr. Barbara Hentzsch, Tel.: 0381 5197 102, Fax: 0381 5197 105, email: barbara.hentzsch@io-warnemuende.de

Institute of Oceanology, Polish Academy of Sciences
Kontakt: Regina Terlecka, terlecka@iopan.gda.pl
Klaipeda University, Coastal Research and Planning Institute
Kontakt: Prof. Arturas Razinkovas, art@corpi.ku.lt
Lund University, Department of Earth and Ecosystem Sciences
Kontakt: Pia Romare, Pia.Romare@geol.lu.se
Szczecin University, Institute for Marine and Coastal Sciences
Kontakt: Dr. Artur Skowronek, artur.skowronek@univ.szczecin.pl
Technical University of Denmark, Risö, National Laboratory for Sustainable Energy, Kontakt: Dr. Per Roos, roos@risoe.dtu.dk
Universität Rostock, Institut für Informatik
Kontakt: Prof. Alke Martens, Tel.: 03814987650, martens@informatik.uni-rostock.de
Weitere Informationen: http://www.southbalticweblab.eu - Weitere Informationen zum Science Camp 2010
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