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Große Herausforderung: Banken müssen gerade jetzt Zuverlässigkeit unter Beweis stellen

16.07.2010 - (idw) FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Finanzexperte Prof. Dr. Elschen: "Mitarbeitern fehlt häufig entsprechende Qualifikation" / Hochschul-Zertifikatsstudiengang zum Certified Financial Engineer (CFE) vermittelt ab September erforderliches Wissen / Berufsbegleitendes Studium in Essen und Frankfurt dauert ein Jahr / Anmeldungen sind jetzt noch möglich 16. JULI 2010. "Banken müssen gerade jetzt ihre Zuverlässigkeit und ihre Beratungsqualität verstärkt unter Beweis stellen!" Für den Essener Banken- und Finanzexperten Prof. Dr. Rainer Elschen ist die Zeit nach Ende der Finanzkrise nun entscheidend für Banken und deren Mitarbeiter, verloren gegangenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Das Manko: Viele Mitarbeiter sind darauf nicht genügend vorbereitet, ihnen fehlt die entsprechende Qualifikation. "Sie agieren sehr häufig an den Kundenwünschen vorbei", sagt der Studienleiter der Essener VWA Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie und Dozent an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management und bestätigt damit Ergebnisse einer aktuellen Studie der Uni Zürich. "Die Zufriedenheit mit der Bankberatung ist im Vergleich zu anderen Dienstleistungen eher gering. Qualifizierung der Bank- und Finanzberater ist daher ein unbedingtes Muss", so Prof. Elschen.

Um die Lücke zwischen Anforderungsprofil und tatsächlich vorhandenen Qualifikationen im Finanzwesen zu verringern, startet das der FOM angegliederte Deutsche Institut für Portfolio-Strategien (dips) am 1. September den einjährigen, berufsbegleitenden Hochschul-Zertifikatsstudiengang zum Certified Financial Engineer in Essen und Frankfurt am Main. Zielgruppe: Wirtschaftswissenschaftler sowie berufserfahrene Mitarbeiter von Kreditinstituten und Rating-Agenturen. Anmeldungen sind jetzt noch möglich.

"Mit dem neuen Studiengang erwerben unsere Teilnehmer die erforderlichen Kompetenzen in der Arbeit mit modernen Finanzprodukten und erweitern so ihre Aufstiegschancen", so Prof. Elschen. "Das Studium verlässt traditionelle Wege bei der Stoffgliederung, indem es Finanzprodukte erst zerlegt und analysiert, die verschiedenen Elemente aufzeigt und dann wieder zusammenführt." So werde die Komplexität eines Finanzprodukts deutlich. "Berater sollten nur auch für sie selbst verständliche Finanzprodukte anbieten", sagt Elschen, "die Zerlegung der Produkte hilft ihnen dabei, die besonderen Merkmale auch zu erkennen."

Zu den Inhalten des berufsbegleitenden Studiums gehören u.a. Rating und Hedging, Messung, Steuerung und Kontrolle von Kreditrisiken, Bewertung von Finanzprodukten, Finanzanalyse und Finanzsynthese. Der Lehrgang dauert zwölf Monate und findet in den FOM-Hochschulstudienzentren in Essen und Frankfurt am Main statt. Jeweils montags und mittwochs von 18.00 Uhr bis 21.15 Uhr werden die Präsenzvorlesungen durchgeführt.

FOM HOCHSCHULE FÜR OEKONOMIE & MANAGEMENT
Die 1993 von Wirtschaftsverbänden gegründete private FOM Hochschule für Oekonomie & Management ist eine staatlich anerkannte Hochschule der Wirtschaft mit bundesweit 18 Standorten und einem weiteren in Luxemburg. Die Studiengänge richten sich überwiegend an Berufstätige und Auszubildende, die sich neben ihrer betrieblichen Tätigkeit akademisch qualifizieren wollen. Sie können an der FOM Bachelor- und Master-Abschlüsse erwerben. Der Wissenschaftsrat, Deutschlands höchstes Gremium zur Sicherung der Qualität in Forschung und Lehre, hat die FOM als Institution akkreditiert, sämtliche Studiengänge verfügen zusätzlich über eine Akkreditierung der FIBAA. Namhafte Unternehmen wie Aral, Bertelsmann, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, E.ON, RWE und Siemens kooperieren seit Jahren mit der FOM und empfehlen ihrem Führungsnachwuchs ein berufsbegleitendes Studium. Weitere Informationen unter www.fom.de.

Weitere Informationen: http://www.fom-dips.de/wirtschaftsseminare.html
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