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MBA der FHW-Berlin ist FIBAA akkreditiert

28.05.2002 - (idw) FIBAA

Das Studienprogramm Master of Business Administration für kleine und mittlere Unternehmen (MBA-KMU) der FHW-Berlin ist durch die FIBAA akkreditiert. Alle von einem Master-Programm zu fordernden Qualitätselemente wurden im Akkreditierungsverfahren nachgewiesen. Das schließt die Erfüllung der Anforderungen, die in den europäischen <MBA Guidelines> gestellt werden, ein.

Ziel ist die Ausbildung von Hochschulabsolventen mit Berufserfahrung für zunehmend international ausgerichtete Führungsaufgaben in kleineren und mittleren Unternehmen sowie für die mögliche Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit. Der Studiengang ist modular angelegt und wird berufsbegleitend angeboten. Mit der Ausrichtung auf kleinere und mittlere Unternehmen ist der postgraduale Studiengang als einer von wenigen Anbietern für diese Zielgruppe am Bildungsmarkt am Bildungsmarkt positioniert. Die Dauer des Studienganges ist auf 22 Monate in berufsbegleitender Form festgelegt. Bei durchschnittlich 12 SWS beträgt der Mindestaufwand für das Studium 640 Kontakt-Stunden zuzüglich 320 Stunden für Vor- und Nachbereitung durch Selbststudium. Die Studiengebühren betrugen jeweils rund 10.200 EURO. Die Zulassungsbedingungen entsprechen in vollem Umfang den FIBAA-Qualitätsstandards ZV-1 bis ZV-3: vorhandener Hochschulabschluß, mindestens zweijährige Berufserfahrung, überprüfte Englischkenntnisse: Es wird eine Auswahl anhand von Interviews mit einem strukturierten Fragebogen, der mittels einer Punktbewertung einen intersubjektiven Vergleich erlaubt, angestrebt. Die Zusammensetzung der Studierenden ist branchenübergreifend (Industrie, Medienunternehmen, Handel, Finanzinstitute, Anwaltskanzleien, Gastronomie, Verbände, Weiterbildungsbranche). Hinsichtlich des Erststudiums sind folgende Studienrichtungen vertreten: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Rechtswissenschaften, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften. Eine internationale Zusammensetzung ist aufgrund der Zielgruppe nicht angestrebt. Der Frauenanteil beträgt rund 27 %. Die Zulassungsquoten betrugen 96 % bzw. 85 % in den ersten Jahrgängen. Der Praxisbezug wird durch den Background der Dozenten und durch die unternehmensbezogenen Hausarbeiten und zukünftigen obligatorischen Master-Thesis Abschlußarbeiten der Studierenden und durch Gastvorträge aus dem Mittelstandsbereich sichergestellt. Die Steuerung des Lernfortschritts erfolgt durch studienbegleitende 3-stündige Klausuren sowie durch Hausarbeiten und mündliche Prüfungen. Alle Kurse unterliegen der studentischen Evaluation, die auch zur Dozentensteuerung genutzt wird. Der Studiengang versucht durch die Betonung der Besonderheiten der KMUs in den einzelnen Fächern den Bedürfnissen der mittelständischen Wirtschaft gerecht zu werden. Dies stößt in der Theorie an Grenzen, da es nur Ansätze für eine spezielle BWL der KMUs gibt. Ferner beziehen sich mehr als die Hälfte der eingesetzten Fallstudien auf Großunternehmen. Die Einführung eines Faches Wirtschaftsrecht ist - mit den Schwerpunkten vertrags- und Forderungsrecht - ist zugesagt. Das akademische Klima ist als positiv, konstruktiv, offen zu bewerten. Die Lehr- und Lernformen sind geprägt durch einen interaktiven und handlungsorientierten Unterrichtsstil, der durch Projektarbeiten, Fallstudien und ein Planspiel (TOPSIM) unterstützt wird. Akademische Lehrbefähigung und insbesondere auch die breite Erfahrungsbasis durch Managementpositionen und Consultingtätigkeit, als Elemente der wissenschaftlichen Karriere, müssen als (sehr) gut bezeichnet werden. Dem Lehrstab wird von den Studierenden darüber hinaus ein hohes persönliches Engagement bescheinigt. Gebäude, Räume und materielle Ausstattung entsprechen den Anforderungen einer modernen Hochschule. Sechs festangestellte Mitarbeiter/innen sind ausschließlich für die fünf MBA Studiengänge verantwortlich. Das Verwaltungspersonal zeigt bei hoher Professionalität in der Sacharbeit eine außergewöhnliche Einsatzbereitschaft. Dies wirkt sich ebenfalls positiv auf das Studienumfeld und das Studienklima aus.

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