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TU Berlin: Tag des offenen Denkmals 2010

31.08.2010 - (idw) Technische Universität Berlin

TU Berlin beteiligt sich wieder mit spannenden Themen Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September öffnen historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen, um Tausende von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit einzuladen. Am Tag des offenen Denkmals richtet sich der Blick weniger auf die bekannten Prachtbauten als auf die Denkmale von nebenan. In diesem Jahr steht der bundesweite Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010 unter dem Motto Kultur in Bewegung Reisen, Handel und Verkehr.

Die TU Berlin beteiligt sich bereits zum wiederholten Mal am Tag des offenen Denkmals. Aus dem Spektrum der Abschlussarbeiten des Masterstudiums Denkmalpflege, das vom Fachgebiet Historische Bauforschung der TU Berlin organisiert wird, wurden verschiedene Projekte ausgewählt. Hier werden fundierte Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen an sonst unzugänglichen Objekten gezeigt, die häufig vielen bekannt sind, deren Geschichte bislang aber meist im Verborgenen blieb. Dazu möchten wir Sie und Ihre Leserinnen und Leser herzlich einladen. Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die TU-Beteiligung hin.

Berlin-Zehlendorf Grenzübergänge Dreilinden
Die Grenzübergänge bei Dreilinden waren bis 1989 für die meisten Berliner und Besucher West-Berlins Orte von großer emotionaler Bedeutung, viele Erinnerungen knüpfen sich an die Transitstrecke und das Procedere der Abfertigung. Die meisten Bauten der Grenzanlagen dienten jedoch der Verhinderung des Reisens. Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung vor 20 Jahren wurden die meisten Einrichtungen abgebaut, nur wenige haben die Nachwendezeit überdauert. Welche Bauwerke, Reste und Spuren kann man in dem Gebiet zwischen der Kontrollstelle in Zehlendorf, dem Teltowkanal und Albrechts Teerofen, einem Ortsteil von Wannsee, heute noch vorfinden, und wie können diese Spuren gedeutet werden?
Treffpunkt: ehemalige Raststätte Dreilinden, Westseite
(Potsdamer Chaussee 6163), 14109 Berlin
Zeit: 12. September 2010, 11.00 Uhr, Dauer ca. 2 Std.

Zernsdorf Wasserturm der ehemaligen Schwellentränkungsanstalt
Gemeinschaftsausstellung der Masterarbeit über den Wasserturm im Masterstudium Denkmalpflege der TU Berlin, 2008, und eines Projekts über die Umnutzung des Wasserturms von Studierenden der Fachrichtung Architektur der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, 2010.
Der Hochbehälter wurde 1907/08 von der Königlichen Eisenbahndirektion errichtet. Alle anderen, um 1900 errichteten Werksgebäude für die Produktion und Imprägnierung von Eisenbahnschwellen wurden zwischenzeitlich abgerissen. Der Wasserturm als Denkmal der Industrie und Technik ist zugleich ein Denkmal der Verkehrsgeschichte. Er ist das letzte Zeugnis des früheren großen und wichtigen Industriestandortes im Süden Berlins und zugleich ein Wahrzeichen der Gemeinde. Auf dieser Industriebrache rund um den Wasserturm entsteht ein neues Wohngebiet.
Ort: Wustrowweg, 15712 Königs Wusterhausen
Zeit: 12. September 2010, Wasserturmfest, 10.0015.00 Uhr
Ausstellung im Wasserturm, 10.0018.00 Uhr

Luckenwalde Siedlung Auf dem Sande
Die Siedlung Auf dem Sande im Südwesten von Luckenwalde entstand in den Jahren 1919 bis 1930. Der Bau mit 456 Wohnungen und Häusern erfolgte auf Initiative des Luckenwalder Stadtbaurats Josef Bischof. Bauherren waren die Stadt und gemeinnützige Wohnungsunternehmen. Seit Anfang der 1990er Jahre steht die Siedlung als Baudenkmal unter Schutz. Im Rahmen einer 2009 an der TU Berlin angefertigten Masterarbeit wurde der Bestand erfasst und denkmalpflegerische Ziele formuliert. Auf zwei Rundgängen durch die Siedlung werden das Baudenkmal und Ergebnisse der Masterarbeit vorgestellt.

Ort: Rudolf-Breitscheid-Straße 9194 (Torbogenhaus), Luckenwalde
Zeit: 12. September 2010, Führungen, 11.00 und 15.00 Uhr
Dauer: je 90 Minuten

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung, Masterstudium Denkmalpflege, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin, Tel.: 030/314-79611, Fax: -79611, E-Mail: msd@tu-berlin.de
Internet: www.hbf-msd.tu-berlin.de/

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