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104 Nationen auf einem Campus: Semesterstart 2010 an der Jacobs University

01.09.2010 - (idw) Jacobs University Bremen

Am 1. September 2010 startet die Jacobs University Bremen mit 630 Bachelor-Studierenden und 580 Studenten in Graduiertenprogrammen in ihr zehntes akademisches Jahr. Mit insgesamt 1210 jungen Menschen aus 104 Nationen ist der Jacobs-Campus so international wie nie zuvor. Besonders beliebt bei den 215 Studienanfängern ist der neue Bachelor-Studiengang Global Economics and Management. Management hat mich schon immer fasziniert. Verbunden mit einer fundierten, global orientierten Ausbildung in Wirtschaft und Politik ist das genau mein Ding. So begründet Anne Valtink ihre Studienwahl. Die gebürtige Bremerin, die sich schon in der Schule in den verschiedensten Gremien engagierte und als Wahlkampfhelferin während ihres Schüleraustauschjahres 2007 in den USA sogar mit Barak Obama plaudern durfte, ist eine der rund 30 Freshmen im Studiengang Global Economics and Management. Das in diesem Herbst neu gestartete Programm ist unter den insgesamt 19 Bachelor-Programmen der Jacobs University eines der beliebtesten. Es unterscheidet sich von einem klassischen BWL-oder VWL-Studium, indem es Betriebs- und Volkswirtschaft mit sozialen, politischen, historischen und technisch-naturwissenschaftlichen Inhalten kombiniert und so auch Themen wie Nachhaltigkeit oder ethische Probleme wirtschaftlichen Handelns in ihren verschiedenen Facetten ausleuchtet.

Letztendlich geklickt hat es bei mir, als ich voriges Jahr an einem Open House der Jacobs University teilgenommen und gesehen habe, wie international der Campus ist und wie gut die Professoren drauf sind, sagt die 18-Jährige Anne, die ein Schuljahr übersprungen hat und neben Englisch außerdem noch Französisch und Spanisch fließend spricht. Dass sie ihre Heimatstadt Bremen nun doch nicht für ein Studium in den USA verlässt, wie ursprünglich geplant, stört sie nicht weiter: Hier ist es völlig anders als das, was ich von Bremen gewohnt bin: eher wie auf einem amerikanischen College-Campus, nur dass meine Kommilitonen aus aller Welt die unterschiedlichsten Erfahrungen mitbringen. Davon profitieren wir alle.

Geklickt hat es auch bei Mari Sugimoto. Die Japanerin kam an die Jacobs University, um Integrated Social Sciences, eine Fächerkombination aus Soziologie, Politik-, Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften zu studieren. Für die 19-Jährige stand von vorneherein fest, dass sie zum Studium nach Europa, am liebsten nach Deutschland kommen wollte. Meine Kindheit und Jugend habe ich in drei Ländern verbracht: Japan, Tansania und Indien. Da war ich einfach neugierig auf ein Land mit einer so hochentwickelten westlichen Industriekultur, das sich so grundsätzlich von meiner japanischen Heimat unterscheidet. Die internationale, englischsprachige Jacobs University kennt Mari von ihrer älteren Schwester Amina, die in diesem Sommer ihr Bachelor-Zeugnis im Fach Biochemie und Zellbiologie erhielt. Da ist mir die Entscheidung, hierher zu kommen, sehr leicht gefallen. Im Grunde gab es für mich so gut wie keine Alternative. Dass jüngere Geschwister zu uns kommen, nachdem der ältere Bruder oder die ältere Schwester hier studiert hat, ist schon lange keine Besonderheit mehr und scheint sich als Trend zu verstärken, sagt Marie Vivas, die Leiterin Admissions (Zulassungsabteilung) der Jacobs University. Offenbar ist der Studienerfolg der älteren Geschwister das beste Argument in den Familien, sich trotz der oft sehr weiten Wege für uns zu entscheiden.

Die exzellenten Studienbedingungen an der Jacobs University, die das CHE-Ranking erst kürzlich mit Spitzenwertungen in vielen Kategorien honorierte, waren auch ausschlaggebend für die Entscheidung von Joe McInnes, an der Jacobs University zu studieren: Ich hab gründlich recherchiert: Mein Studiengang, Biochemie und Zellbiologie, ist in diesem Bereich einfach der beste in Europa, sagt der 18-jährige Amerikaner aus Florida. Der gesamte Studiengang ist bestens durchdacht und so konzipiert, so dass wir optimal auf eine Karriere sowohl in der Forschung als auch in der Industrie vorbereitet werden. Außerdem ist die Ausstattung auf dem neusten Stand. Das bestätigen auch die Rankings. Neben einer hervorragen Ausbildung verspricht sich Joe auch persönlich bereichernde Erfahrungen durch den besonderen Spirit des internationalen Campus: Wir passen alle wunderbar zusammen, weil wir alle so verschieden sind. Ich glaube, dass ich hier an der Jacobs University nicht nur Freundschaften in aller Welt aufbauen werde, sondern auch die Basis für ein weltweites professionelles Networking.


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