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Schmerzloses "Bohren" der Zähne durch Laser?

16.07.2003 - (idw) Private Universität Witten/Herdecke gGmbH

Wissenschaftliches Streitgespräch unter Zahnmedizinern

Neue physikalische Methoden haben seit jeher die Medizin interessiert, weil sie versprechen, die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zu erweitern. Das betrifft insbesondere auch die Laser-Diagnostik und Laser-Therapie, die in keinem medizinischen Fachgebiet so umstritten ist wie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Deshalb widmet sich diesem Problemkreis das

40. Wissenschaftliche Streitgespräch
an der Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50.
am Mittwoch, den 16.Juli 2003 um 20 Uhr im großen Hörsaal

als Diskussionsforum zwischen Wissenschaft, Praxis und Studierenden. Aus der Sicht der Zahnmedizin mit Dr. Gerhard Will aus Lünen, der Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgie mit Prof. Dr. Dr. Klaus Dietrich Wolff aus Bochum und der Anatomie mit Prof. Dr. Wolfgang Arnold aus Witten wird gestritten werden, ob die Laserenergie tatsächlich schmerzloses "Bohren" ermöglicht oder eher für Eingriffe am Weichgewebe geeignet ist. Dabei demonstrieren neueste Forschungsergebnisse der Universität die Reaktion der Zähne im Rasterelektronen- und Polarisationsmikroskop. Damit ist das Streitgespräch auch ein Paradebeispiel für umfassende wissenschaftliche Grundlagenuntersuchungen als Voraussetzung für die Entscheidung zum klinischen Einsatz.

Weitere Informationen im Dekanat der Fakultät, 02302/926-660
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