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Wissenschaftliche Weiterbildung geballt an der Hochschule Regensburg

18.09.2010 - (idw) Hochschule Regensburg

Die Zukunftsaufgaben der wissenschaftlichen Weiterbildung haben 200 Mitglieder der Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung (DGWF) bei ihrer Jahrestagung am Campus der Hochschule Regensburg bearbeitet. Zum ersten Mal überhaupt in der 40-jährigen Geschichte der DGWF wählte die Gesellschaft eine
Hochschule für angewandte Wissenschaften als Austragungsort. Die Zukunft der Hochschulen ist ohne das Thema Weiterbildung nicht zu machen. Das ist der Tenor, der aus den Grußworten der Redner anlässlich der Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF) zu vernehmen ist. Prof. Dr. Josef Eckstein, Präsident der Hochschule Regensburg (HS.R) begrüßte die Gäste in seinem Haus. Rund 200 Vertreter von Hochschulen aus ganz Deutschland haben an der Tagung von 15. bis 17. September 2010 an der HS.R teilgenommen. Neben dem Vorsitzenden der DGWF, Dr. Martin Beyersdorf, sprach zu Beginn der Tagung Ministerialdirigent Prof. Dr. Wolfgang Zeitler vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, in Vertretung des Ministers Wolfgang Heubisch. Die Organisation vor Ort hat das Team des Zentrums für Weiterbildung und Wissensmanagement (ZWW) der HS.R rund um Vizepräsident und Leiter des ZWW Prof. Dr. Wolfgang Baier.

Zum ersten Mal seit ihrer Gründung hat die DGWF eine Hochschule für angewandte Wissenschaften als Austragungsort für ihre Jahrestagung gewählt. Die Freude darüber war bei HS.R-Präsident Prof. Dr. Eckstein groß. Das ließ er die Gäste bei seiner Begrüßungsrede wissen. Er gab ihnen einen kurzen Einblick in die wissenschaftliche Weiterbildung, die die Hochschule Regensburg anbietet. Das Portfolio reicht von offenen Lehrveranstaltungen, Zertifikatslehrgängen und drei Weiterbildungsstudiengängen, bis hin zu Kooperationen mit anderen Hochschulen. Diese Tagung ist wichtig. Die Ergebnisse sind ein Stück Weiterbildung für uns, sagte Prof. Dr. Eckstein.

Dr. Zeitler vom Wissenschaftsministerium bat in seiner Rede darum, die persönlichkeitsbildenden Elemente in der akademischen Bildung nicht zu vernachlässigen. Lob erhielt im Zuge dessen die HS.R, die bei ihrer Umstellung auf Bachelor und Master bei diesem Thema Akzente gesetzt habe, so Dr. Zeitler. Er berichtete außerdem davon, dass Bayern neue Wege in der Weiterbildung eröffnen wolle und kam dabei auf die bereits eingeleitete Hochschulrechtsnovelle zu sprechen. So soll mittels einer Modulstruktur eine Weiterbildung in unterschiedlichen Lebensphasen möglich sein. Dr. Zeitler ist sich sicher: Die Weiterbildung wird die Hochschulen prägen.

Beim anschließenden Speed Dating tauschten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu Fragestellungen zur Weiterbildung aus. In moderierten Arbeitsgruppen setzten sie sich im Laufe der zwei Tage intensiver mit Fragen nach der Durchlässigkeit, nach neuen Ansätzen für die Studienorganisation und wie sich neue Zielgruppen gewinnen lassen, auseinander. Gespickt war das Programm mit interessanten Vorträgen. Einer der Hauptredner war Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, Rektor der FernUniversität Hagen. Er referierte zum Thema Hochschulen und Weiterbildung im Kontext des Bologna-Prozesses und des lebenslangen Lernens.

Die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium ist eine bundesweit agierende Vereinigung von zirka 270 Institutionen und Personen aus dem Hochschul- und Weiterbildungsbereich in Deutschland. Etwa 15 Mitglieder kommen aus anderen europäischen Ländern. Die DGWF feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum.

Die DGWF verfolgt das Ziel der Förderung, Koordinierung und Repräsentation der von den Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen, Hochschulverbünden) getragenen Weiterbildung und des Fernstudiums. Dazu gehört auch die Förderung von Forschung und Lehre auf diesen Gebieten. In jüngster Zeit richtet die DGWF ihr Augenmerk zudem verstärkt auf die Rolle der neuen Medien in der Hochschulweiterbildung und im Fernstudium.
Weitere Informationen: http://www.hs-regensburg.de
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