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TU Berlin: Hochrangige Gäste zur zweiten Irakkonferenz erwartet

24.09.2010 - (idw) Technische Universität Berlin

Zukunftsfähiges IT-Curriculum für irakische Hochschulen Einladung zur Konferenz an der TU Berlin Irak ein Land im stetigen Wandel. Vieles gilt es neu aufzubauen und weiterzuentwickeln so auch die akademischen Strukturen der Hochschulen. Ein Thema, dem sich verstärkt das Zentrum für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK) der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin widmet. Bereits im vergangenen Jahr lud das ZiiK mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Auswärtigen Amtes zu einer ersten deutsch-irakischen Konferenz ein. Vom 27. bis zum 29. September 2010 gehen die Diskussionen in die zweite Runde. Dieses Mal im Fokus: die Entwicklung eines Informatik-Curriculums für irakische Hochschulen.

Zum Auftakt der dreitägigen Veranstaltung begrüßt TU-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Huhnt hochrangige Gäste. Gewonnen werden konnten der irakische Botschafter in Berlin, Dr. Hussain M. Fadhlalla Alkhateeb, der Leiter des Irak-Referats des Auswärtigen Amtes, Klemens Semtner, und Alexander Haridi vom DAAD.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Eröffnung der Konferenz eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.

Zeit: Montag, der 27. September, ab 14.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10587 Berlin,
Architekturgebäude, Erdgeschoss, Raum A 060

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Fragen zur derzeitigen akademischen Situation im Irak und den Entwicklungsmöglichkeiten: Wie sehen die sozialen und ökonomischen Aspekte der Studiengänge Informatik und Technische Informatik aus? Welche strategischen Voraussetzungen braucht es, um ein IT-Curriculum zu entwickeln? Welche Zulassungsbedingungen soll es geben? Neben den deutschen Experten diskutieren vor allem irakische Teilnehmer, darunter 15 Dekane von Informatik-Instituten und 13 IT-Administratoren, die zurzeit am ZiiK ausgebildet werden.

Unser Ziel ist es, den Aus- beziehungsweise Wiederaufbau der akademischen Strukturen zu unterstützen und qualifiziertes Personal im IT-Bereich an irakischen Hochschulen auszubilden, so Dr. Nazir Peroz, Leiter des ZiiK. Um einen Informatik-Studiengang auf internationalem Niveau zu konzipieren und zu realisieren, müssen wir einzelne Schritte und Maßnahmen zur Umsetzung gemeinsam erarbeiten.

Die Irakkonferenz an der TU Berlin geht damit in die zweite Runde. Finanziert wird sie mit insgesamt 1 Million Euro verteilt über drei Jahre vom DAAD und dem Auswärtigen Amt. Hintergrund ist ein DAAD-Wettbewerb zu Hochschulpartnerschaften mit dem Irak, in dem sich das ZiiK im vergangenen Jahr als ein Gewinner durchsetzen konnte. Die Ergebnisse der aktuellen Konferenz bieten anschließend die Grundlage für eine dritte und letzte Veranstaltung im nächsten Jahr.

Weitere Informationen und Anmeldungen: Daniel Tippmann, Zentrum für internationale und interkulturelle Kommunikation (ZiiK), TU Berlin, Tel. 030/314-24108, E-Mail: daniel.tippmann@tu-berlin.de

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