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gif-Forschungspreise für IRE|BS

11.10.2010 - (idw) Universität Regensburg

Das IRE|BS Institut für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg hat zwei bedeutende Auszeichnungen beim diesjährigen Immobilien-Forschungspreis der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) erhalten. Dr. Florian Pfeifle belegte in der Kategorie Dissertationen den ersten Platz. Dr. Tobias Pfeffer und Hubertus Bäumer belegten den ersten Platz in der Kategorie Sonstige wissenschaftliche Arbeiten. Unsere Auszeichnungen beim gif-Forschungspreis heben Forschung als besondere Stärke des IRE|BS Institut für Immobilienwirtschaft hervor, sagt Prof. Dr. Steffen Sebastian, Geschäftsführer des IRE|BS Institut für Immobilienwirtschaft.

In seiner mit summa cum laude abgeschlossenen Dissertation zum Thema: UNESCO-Weltkulturerbe: vom globalen Völkerrecht zur lokalen Infrastrukturplanung untersucht Dr. Florian Pfeifle die rechtlichen Grundlagen des Welterbeschutzes im juristischen Mehrebenensystem. Obwohl das Weltkulturerbe unter strengem völkervertraglichem Schutz der Welterbekonvention steht, wird es im nationalen Recht bislang nur unzureichend berücksichtigt, sagt Prof. Dr. Kühling, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Immobilienrecht an der Universität Regensburg und Betreuer der Dissertation.

Dr. Pfeifle nimmt raumordnungs-, bau- und fachplanungsrechtliche Vorgaben ebenso kritisch in den Blick wie das Umwelt- und Denkmalschutzrecht und plädiert für eine völkerrechtskonforme Auslegung dieser Normen. In weiten Teilen betritt der Autor mit seiner Arbeit juristisch noch unbearbeitetes Neuland und fordert den Gesetzgeber zu einer klareren Regelung des nachhaltigen Welterbeschutzes in Deutschland auf. Zugleich werden konkrete Vorschläge unterbreitet, wie künftig Entscheidungsprozesse voraussehbarer gemacht und dadurch, auch im Interesse planender Kommunen oder Investoren, mehr Rechtssicherheit geschafft werden könnte führt Prof. Kühling fort.

Die Untersuchung von Dr. Tobias Pfeffer und Hubertus Bäumer zum Thema Fund Performance and Fee Structures analysiert erstmalig die Performance von Immobilienfonds unter besonderer Berücksichtigung ihrer Gebührenstruktur wie Transaction Fees, Hurdle Rates und Performance Fees, und deren Fähigkeit, die Performance durch einen Interessensangleich von Managern und Investoren zu steigern.
Die Ergebnisse bestätigten nicht nur den Einfluss von Fondscharakteristika wie Größe und Fremdkapitaleinsatz, sondern insbesondere den positiven Effekt einer Hurdle Rate als Bestandteil eines Anreizsystems für den Fondsmanager auf die Performance des jeweiligen Fonds, sagt Prof. Dr. Wolfgang Schäfers, Inhaber des Lehrstuhls für Immobilienmanagement am IRE|BS Institut für Immobilienwirtschaft.

Die Verleihung des durch die RREEF Germany und den ZIA (Zentraler Immobilien-Ausschuss) gesponserten gif-Immobilien-Forschungspreises fand am 6. Oktober 2010 im Rahmen der EXPO REAL-Messe in München statt. In diesem Jahr wurden 53 wissenschaftliche Arbeiten im Rahmen des Wettbewerbs eingereicht und neun ausgezeichnet.
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