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KWI mit Gästen: Europas Erstarrung. Warum es so schwer ist, Europäer zu sein14.10.2010 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)
Es scheint immer schwerer zu werden, Europäer zu sein: Nationalpopulisten rebellieren gegen die EU, manche Einwanderer behalten ihren Heimatpass und tun so, als sei ihnen Europa gleichgültig, der Euro schwächelt und Volkswirtschaften kränkeln. Die Erweiterung der EU nach Süden und Osten hat viel Kraft gekostet und ist zum Stillstand gekommen. Wie ist das alles zu erklären und was kann die Kultur dagegenhalten? Zum Abschluss der Vortrags- und Diskussionsreihe KWI mit Gästen empfängt KWI-Direktor Claus Leggewie am 24. Oktober auf der Fahrt des MELEZ-Zuges Transorient Express den Historiker Leo Lucassen, den Schriftsteller Navid Kermani und den Dramatiker Dzevad Karahasan.
Bei der jährlichen Vortrags- und Diskussionsreihe "KWI mit Gästen Dialoge über Zeit- und Streitfragen" steht jeweils ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema der Kulturwissenschaften im Zentrum. In diesem Jahr widmen sich das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) in Kooperation mit dem MELEZ.2010 Festival der Kulturen im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 unter dem Titel "Europa in Bewegung" dem Thema, wie Zugreisen, Wanderungen und Interkulturalität zusammenhängen. Das KWI veranstaltet die Reihe auch in Kooperation mit dem Schauspiel Essen.
Teilnehmer:
Leo Lucassen ist Professor für Sozialgeschichte an der Universität Leiden, Schwerpunkte seiner Arbeit sind Stadt- und Migrationsgeschichte.
Navid Kermani ist Orientalist und Schriftsteller und zur Zeit Senior Fellow am KWI.
Dzevad Karahasan ist Schriftsteller aus Bosnien, Dramaturg, Essayist und Literaturwissenschaftler.
Moderation:
Claus Leggewie ist Professor für Politikwissenschaft und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI)
Datum: 24. Oktober 2010, 11.10 Uhr
Ort: MELEZ-Zug (Weisser Wagen), Essen Hauptbahnhof, Gleis 4, Am Hauptbahnhof 5, 45127 Essen
Kartenvorverkauf (Eintritt 12/10 Euro) unter:
http://www.ruhr2010.de/melez/tickets.html
Kontakt:
Armin Flender, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Tel. 0201 7204 -152, armin.flender@kwi-nrw.de.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter
http://www.kulturwissenschaften.de/home/kwimitgaesten.html
http://www.ruhr2010.de/melez
Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
http://www.kulturwissenschaften.de
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