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Studium Ideale an der Universität Passau Studentischer Ideenwettbewerb soll Projekte für die Entwicklung der Lehre liefern

18.10.2010 - (idw) Universität Passau

Die Universität Passau will gemeinsam mit ihren Studierenden neue, innovative Konzepte für eine moderne Lehre erarbeiten. Sie geht mit einem Ideenwettbewerb auf die Suche nach den besten studentischen Einfällen und beteiligt auch ihren wissenschaftlichen Nachwuchs mit Lehrprojekten an der Hochschulentwicklung. Die Universität Passau macht Studierende zu ihren Lehrmeistern. Mit dem Wettbewerb Studium Ideale an der Universität Passau sucht diese Ideen für eine bessere Lehre. Bis zum 8. November 2010 können sich Studierende aller Fachdisziplinen und Studiengänge mit einer kurzen Projektskizze bewerben. Wir wollen die jungen Menschen anregen, ihr Umfeld aktiv mit zu gestalten. Wir freuen uns auf kreative Ideen, die die Hochschulbildung an der Universität Passau weiter voranbringen. Und wer könnte diese besser beurteilen als diejenigen, die gerade an unserer Universität studieren, erklärt Privatdozentin Dr. Ulrike Senger, Leiterin der Hochschuldidaktik. Bei ihr können die Studierenden Vorschläge jedweder Art zur Weiterentwickung der Lehre, aber auch zur Lehrorganisation, z. B. für den Einsatz neuer Medien im Universitätsbetrieb, für eine forschende Lehre, für fachbezogene wie auch interdisziplinäre Lehrarrangements, und darüber hinaus Gestaltungsideen für Veranstaltungen, Module und Studiengänge einreichen. Außerdem sind Vorschläge zur Weiterentwicklung der Universitätsstadt Passau willkommen. Die Verfasser der besten Projektskizzen werden zu zwei Klausurtagungen im Kloster St. Nikola eingeladen. Dort können sie sich mit Leitungsverantwortlichen der Universität und mit Vertretern der Stadt, aus Politik, Wirtschaft und Kultur austauschen und ihre Ideen zu einem gemeinsamen Konzept erarbeiten. Anschließend soll dieses in Projektgruppen konkretisiert und in Zusammenarbeit mit der Universitätsleitung für die Umsetzung vorbereitet werden. Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe bestehen wir, wenn wir diese bestmöglich fördern und fordern. Um sie zu fördern, müssen wir ihre Bedürfnisse und Ansprüche kennen. Und fordern heißt für uns, dass wir sie in den Prozess der Weiterentwicklung der Universität aktiv einbeziehen. Dieser Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden hält den Campus lebendig, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Schweitzer.
Darüber hinaus ermöglicht die Universität Passau ihrem wissenschaftlichen Nachwuchs erstmals einen bayernweit einmaligen Hochschuldidaktischen Kurs, der es einer interdisziplinären Lehrendengemeinschaft für die Dauer eines Jahres ermöglicht, sich aktiv mit eigenen innovativen Lehrprojekten in die Hochschulentwicklung einzubringen. Auch dieses Projekt ist Teil des Kulturwandels von der dozierendenzentrierten Lehre früherer Zeiten hin zu modernen Formen im Bologna-Prozess, bei denen die Studierenden im Zentrum stehen, erklärt Ulrike Senger. Der Hochschuldidaktische Kurs schließt mit dem bayernweit anerkannten Zertifikat Hochschullehre Bayern ab. Weitere Informationen: http://www.uni-passau.de/hochschuldidaktik.html
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