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Dreitägiges Symposium: Kunst und Medien im Dialog mit der Vergangenheit

19.10.2010 - (idw) Universität Trier

Von Lyrik bis Soap Opera

In einem internationalen Symposium an der Universität Trier widmen sich Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Holland, Indien, Israel, Schweden und den USA den Künsten und Medien der Gegenwart. Sie werden unter einem zweifachen Fokus betrachtet: Einerseits soll herausgestellt und diskutiert werden, wie sich unterschiedliche Medien- und Kunstformen mit der Vergangenheit beschäftigen; andererseits sollen auch Innovationen innerhalb der Künste der Gegenwart im Zentrum der Betrachtungen stehen - sowohl in Verbindung mit als auch losgelöst von ihrem Bezug zur Vergangenheit. Das Symposium vom 28. bis 30. Oktober steht unter dem Titel Configuring the Present across Arts and Media: A symposium focusing on innovation in contemporary arts and their dialogue with the past". Es wird von Prof. Dr. Hilary Dannenberg (Anglistik) im Rahmen der Association for the Study of the Arts of the Present (ASAP) an der Universität Trier organisiert.
Die zu untersuchenden Medien- und Kunstformen umfassen den Roman der Gegenwart in seinen vielfältigen Formen (vom Post-9/11-Roman über neoviktorianische Bio-Fiction bis zum Shakespeare-Thriller), die multimediale Erzählung, Lyrik in digitaler und gedruckter Form, Soap Opera, den Spiel- und Dokumentarfilm, Drama-Documentary, digitale Spiele sowie visuelle Künste wie Architektur, Lichtkunst und Malerei. Die Beiträge berücksichtigen neben dem britischen, deutschen und US-amerikanischen Kulturkreis auch jüdische, muslimische und dominikanisch-amerikanische Identitäten und Geschichten.
Den Eröffnungsvortrag hält der Architekt und renommierte Lichtkünstler Jürgen Meier (Leipzig). Er wird unter dem Titel The Art of Light: Commemorating East Germany's Peaceful Revolution in The Leipzig Light Festivals of 2009 and 2010" die Leipziger Lichterfeste 2009 und 2010 mit ihren Gedächtnisfeierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution und dem Ende des Kalten Krieges vorstellen. Außerdem werden Mieke Bal (ASCA, Universität Amsterdam) und Michelle Williams Gamaker (Künstlerin, Doktorandin, Goldsmiths College, Universität London) im Rahmen des Symposiums im Broadway Kino in Trier ihren Film Mère Folle der Öffentlichkeit präsentieren.
Weitere Informationen: http://www.asap.uni-trier.de.
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