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Prämierte Weltoffenheit: Sieben Universitäten gewinnen Wettbewerb der Welcome Centres

28.10.2010 - (idw) Alexander von Humboldt-Stiftung

Auszeichnung für die Betreuung ausländischer Forscher vergeben Die Universitäten Bielefeld, Chemnitz, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Heidelberg, Köln sowie die Technische Universität (TU) München sind die Gewinner der dritten Runde des Welcome Centres-Wettbewerbs für weltoffene Universitäten in Deutschland, den die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgeschrieben hatten. Die Sieger setzten sich mit ihren Konzepten zur Betreuung ausländischer Forscher in einem Feld von 17 Bewerbern durch.

Ausgezeichnet wurden Universitäten, die aus eigener Kraft wirksame Strukturen für die Unterstützung international mobiler Forscher aufgebaut haben. Diese dürfen sich künftig als Welcome Centres im Rahmen des Wettbewerbs bezeichnen und erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, um ihr Betreuungsangebot für ausländische Forscher zu verbessern. Eine besondere Förderung in gleicher Höhe erhalten gemeinsam die Universitäten Bayreuth, Göttingen, Konstanz sowie die TU München, die zusammen mit anderen Universitäten eine Datenbank speziell für Willkommenszentren entwickeln wollen. Die Jury, bestehend aus Vertretern von Humboldt-Stiftung, Deutsche Telekom Stiftung und Stifterverband sowie Experten im internationalen Wissenschaftleraustausch würdigte damit auch die zunehmende Zusammenarbeit und Vernetzung der Zentren.

Der Wettbewerb wurde nach 2006 und 2008 in diesem Jahr zum letzten Mal durchgeführt.
Das Ziel unserer Initiative ist erreicht: Das Beispiel der ersten Welcome Centres hat Schule gemacht und wird mit neuen Ideen weiterentwickelt, wie die Konzepte der erfolgreichen Universitäten beweisen, sagte Enno Aufderheide, Generalsekretär der Humboldt-Stiftung. Ausländische Wissenschaftler sollen sich in Deutschland willkommen fühlen diese Botschaft der Welcome Centres ist im Licht der aktuellen Diskussion um Zuwanderung und Integration noch wichtiger und wird im Ausland gehört, betonte Aufderheide.

Die deutschen Hochschulen bemühen sich längst in vorbildlicher Weise um ihre ausländischen Gäste und Studenten. Nun müssen Bund und Länder nachziehen und die Hürden des Ausländerrechts abbauen. Namentlich eine restriktive Visavergabe und absurd hohe Einkommensgrenzen für Fachkräfte machen es qualifizierten Ausländern und ausländischen Absolventen schwer, in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Dabei brauchen wir diese Leute dringend, sagte Andreas Schlüter, der Generalsekretär des Stifterverbandes.

Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, sagte: Dieser Wettbewerb hat belegt, wie erfolgreich ein Transfer von Best Practice funktionieren kann. Wir haben damit jetzt in Deutschland eine ganze Reihe von international orientierten Universitäten, die sich nicht nur durch exzellente Forschung und Lehre, sondern auch durch exzellenten Service auszeichnen.

Pressekontakt
Kristina Güroff
Kerstin Schweichhart
Tel: +49 228 833-144/257; Fax: -441
E-Mail: presse@avh.de

Leiter Referat Presse, Kommunikation und Marketing
Georg Scholl
Tel: +49 228 833-258

Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 24.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern unter ihnen 44 Nobelpreisträger.

Die Deutsche Telekom Stiftung
wurde im Dezember 2003 gegründet, um den Bildungs-, Forschungs- und Technologiestandort Deutschland zu stärken. Mit einem Kapital von 150 Millionen Euro gehört sie zu den größten Unternehmensstiftungen in Deutschland. Die Stiftung setzt sich gleichermaßen für die Breiten- wie die Spitzenförderung ein und engagiert sich gezielt für die Verbesserung des Bildungssystems in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Partner dabei sind Kindergärten, Schulen, Hochschulen und andere Einrichtungen aus Bildung, Forschung und Wissenschaft.


Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft
ist die Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaft zur Förderung eines international wettbewerbsfähigen Wissenschaftssystems. Dafür stehen ihm jährlich rund 30 Millionen Euro aus Spenden seiner Mitgliedsunternehmen und Förderer zur Verfügung sowie 100 Millionen Euro aus den Kapitalerträgen von knapp 500 Stiftungen, die im Stifterverband betreut werden. Weitere Informationen: http://www.welcome-centres.de
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