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Mitbestimmungsforschung mal drei: Tagung in der RUB

28.10.2010 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Was läuft in der Mitbestimmungsforschung im Ruhrgebiet und vor welchen aktuellen Herausforderungen steht die betriebliche Mitbestimmung? Zu einer Bestandsaufnahme treffen sich Forscher der drei Ruhrgebietsuniversitäten (UAMR), Personal- und Betriebsräte, Vertreter des Managements sowie Gewerkschafter an der Ruhr-Universität Bochum. Am 19. November findet die Tagung zur derzeitigen Mitbestimmungsforschung im Veranstaltungszentrum statt, organisiert von der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und dem Soziologie-Lehrstuhl für Organisation, Migration und Mitbestimmung der RUB (Prof. Dr. Ludger Pries). Bochum, 28.10.2010
Nr. 349

Mitbestimmungsforschung mal drei
Aktuelle Herausforderungen der betrieblichen Partizipation
Tagung in der RUB: UAMR-Forscher stellen empirische Studien vor

Was läuft in der Mitbestimmungsforschung im Ruhrgebiet und vor welchen aktuellen Herausforderungen steht die betriebliche Mitbestimmung? Zu einer Bestandsaufnahme treffen sich Forscher der drei Ruhrgebietsuniversitäten (UAMR), Personal- und Betriebsräte, Vertreter des Managements sowie Gewerkschafter an der Ruhr-Universität Bochum. Am 19. November findet die Tagung zur derzeitigen Mitbestimmungsforschung im Veranstaltungszentrum statt (Mensagebäude, Ebene 04, Saal 2a), organisiert von der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM und dem Soziologie-Lehrstuhl für Organisation, Migration und Mitbestimmung der RUB (Prof. Dr. Ludger Pries). Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierten sind herzlich willkommen. Anmeldeschluss ist der 5. November.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung und ein Anmeldeformular stehen im Internet unter
http:///rubigm.rub.de

Große Unterschiede in der Mitbestimmungsdynamik

Mitarbeiter an der Ausgestaltung ihrer Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie an Entscheidungsprozessen in Unternehmen und Verwaltungsorganisationen zu beteiligen, ist ein Kernelement der sozialen Demokratie in Deutschland und einer nachhaltigen Organisationsentwicklung. Betriebs- und Personalräte sind durch erweiterte Funktionen etwa in tarifvertraglichen Regulierungsaufgaben aber auch durch zunehmende Erwartungen direkter Partizipation der Beschäftigten selbst herausgefordert. Gleichzeitig müssen sich Arbeitnehmervertreter weiter professionalisieren und dürfen sich nicht von den konkreten Erwartungen der Beschäftigten abkoppeln. Trotz aller Integration von Arbeiter- und Angestelltengruppen in gemeinsamen Entgelttarifverträgen bestehen weiterhin große Unterschiede in der Mitbestimmungsdynamik zwischen privater Wirtschaft und dem öffentlichen Sektor, sagt Dr. Manfred Wannöffel, Leiter der Gemeinsamen Arbeitsstelle RUB/IGM.

Dialog mit den Akteuren der Mitbestimmung

Die Bochumer Tagung richtet sich daher nicht nur an Wissenschaftler, sondern vor allem auch an Betriebs- und Personalräte, Vertreter des Managements, an Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften. Ziel ist, zentrale Aspekte der gegenwärtigen wissenschaftlichen Mitbestimmungsdiskussion anhand empirischer Studien vorzustellen und in den Dialog mit den Akteuren der Mitbestimmung zu treten. Forscher aus verschiedenen Einrichtungen der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR: Ruhr-Universität Bochum, TU Dortmund, Universität Duisburg-Essen) präsentieren auf der Tagung die jüngsten Forschungsergebnisse.

Weitere Informationen

Dr. Manfred Wannöffel, Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM, Tel. 0234/32-26899, E-Mail: rub-igm@rub.de

Redaktion: Jens Wylkop
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