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Preis für Fremde werden Freunde: Brücke zwischen Hochschulen, Stadt und Region

16.11.2010 - (idw) Fachhochschule Erfurt

Das Gemeinschaftsprojekt "Fremde werden Freunde" ist mit dem "Preis für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen" des Auswärtigen Amtes ausgezeichnet worden. Das gemeinsame Projekt Fremde werden Freunde (FwF) der Universität, Fachhochschule und Stadtverwaltung Erfurt sowie des Thüringer Instituts für Akademische Weiterbildung e.V. erhielt am 10.11.2010 in Bonn den deutschlandweit ausgeschriebenen "Preis für exzellente Betreuung ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen" des Auswärtigen Amtes. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, die Übergabe erfolgte im Rahmen der Jahrestagung 2010 des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. In der Würdigung heißt es, dass in beeindruckender und beispielhafter Art und Weise das Projekt eine Brücke von den Hochschulen in die Stadt und die Region schlage.

FwF wurde im Dezember 2002 in der Thüringischen Landeshauptstadt ins Leben gerufen. Anlass war die Tatsache, dass sich an Universität und Fachhochschule jährlich ca. 150 neue ausländische Studierende einschrieben. Während sich diese relativ schnell und gut in das studentische und akademische Leben der Hochschulen integrierten, war der Kontakt nach außen, zu den Erfurtern, den Einrichtungen und der Region eher unbefriedigend. Aber man kann ein Gastland eigentlich nur dann wirklich kennenlernen, wenn man unmittelbaren Kontakt zu dessen Menschen gewinnt. Und deshalb haben wir damals dieses Patenschaftsprogramm aufgebaut. so die engagierte Koordinatorin des Projekts, Petra Eweleit. Bei FwF werden ausländischen Studierenden Paten aus Erfurt und Umgebung vermittelt. Im Dezember 2002 mit 44 Patenschaften gestartet, gibt es heute rund 200 Patenschaften zwischen Studierenden aus mehr als 50 Ländern und ihren Paten. Das sind Familien und Einzelpersonen, Berufstätige und Arbeitslose, Rentner und Jugendliche, Mitglieder verschiedener Parteien und Vereine.

Die FwF-Initiatoren wollen jetzt das Integrationsanliegen auf die Wirtschaft ausweiten. Besonders Thüringer Unternehmen können vom Potenzial der ausländischen Studierenden profitieren, wenn es um die Anbahnung und Pflege von Wirtschaftskontakten in deren Heimatländer geht. Andererseits lernen die ausländischen Studierenden Thüringer bzw. deutsche Firmen mit ihren Arbeitsaufgaben kennen.
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