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Woher weiß das Gehirn, dass etwas schön ist? Internationales Symposium zur Neuroästhetik

23.11.2010 - (idw) Hanse-Wissenschaftskolleg

Ein internationales Symposium widmet sich dem noch jungen Forschungsbereich der Neuroästhetik. Die Veranstaltung mit dem Titel The Artful Brain - Perspectives in Neuroesthetics will Verbindungen zwischen Kunst und Neurowissenschaften auf verschiedenen Ebenen aufzeigen und die Frage klären, wie das Gehirn eine so komplexe Leistung wie die ästhetische Beurteilung von Bildern, Musikstücken und anderen Kunstwerken erbringen kann. Für das Symposium konnten international hochgeschätzte Wissenschaftler gewonnen werden. Professor Giacomo Rizzolatti von der Universität Parma (Italien) wird den Einführungsvortrag über Kunst und Neurowissenschaft halten. Professor Manfred Fahle (Universität Bremen) setzt sich in seinem Vortrag mit dem Problem der Beurteilung visueller Szenen und Kunstwerke bei ultrakurzen Darbietungszeiten auseinander. Professor Greg Currie aus Nottingham (Großbritannien) stellt seine Überlegungen zur Empathie in der Neuroästhetik vor. Weitere internationale Wissenschaftler und Kunstexperten runden das Programm beispielsweise mit Vorträgen zur Musikwahrnehmung und zum Zusammenspiel von Kognitionen und Emotionen in der ästhetischen Wahrnehmung ab.
Das Symposium wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert, so dass Studierende in Graduiertenstudiengängen sich um die Teilnahme gegen eine geringe Gebühr noch bewerben können. Die Organisatoren des Symposiums, Prof. Dr. Reto Weiler (HWK), PD Dr. Karin Dedek (Universität Oldenburg) und Dr. Anne Hamker (Universität Leipzig) versprechen interessante Beiträge und Diskussionen zu aktuellen Forschungsproblemen: Ob und wie Neurowissenschaftler komplexe, zutiefst menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen erklären können wie beispielsweise die ästhetische Beurteilung.
Zudem gibt die Veranstaltung den Nachwuchswissenschaftlern Gelegenheit, mit Experten dieser noch jungen Disziplin zu diskutieren und Anregungen für eigene Projekt zu bekommen. Tagungssprache ist Englisch.
Genauere Informationen zur Bewerbung von Studierenden sowie zur Anmeldung anderer Teilnehmer können der Internetseite des Hanse-Wissenschaftskollegs (HWK) unter folgender Adresse entnommen werden: http://www.h-w-k.de/neuroesthetic.html.

Kontakt: Dr. Dorothe Poggel, Hanse-Wissenschaftskolleg, Tel.: 04221 9160-109, E-Mail: dpoggel@h-w-k.de
Pressekontakt: Heidi Müller-Henicz, Hanse-Wissenschaftskolleg, Tel.: 04221 9160-214, E-Mail: hmuehenicz@h-w-k.de
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