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Diskussion: Ältere Einwanderer Stiefkinder der Sozial- und Integrationspolitik?

23.11.2010 - (idw) Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI)

NRW-Ministerin Steffens und KWI-Direktor Leggewie im Gespräch mit Vertreterinnen der Biografie-, Migrations- und Altersforschung Die deutsche Gesellschaft altert. Politische Institutionen, Krankenkassen, Sportvereine sie alle reagieren bereits auf den demografischen Umschwung. Ältere Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Perspektive auf den Prozess des Alterns sind bislang wenig ins Blickfeld gerückt. Dies soll sich nun ändern: Das Kulturwissenschaftliche Institut führt zu diesem Thema bis Ende 2010, unterstützt vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, eine Pilotstudie durch. Sie sondiert die wichtigsten Forschungsfelder Alter, Biografie, Migration und zeigt notwendige Folgeuntersuchungen auf.

Am 29. November um 19 Uhr kommt hierzu die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen Barbara Steffens an das Kulturwissenschaftliche Institut Essen. Sie diskutiert mit hochrangigen Vertreterinnen der Wissenschaft über ältere Migranten in NRW, über ihre Biografien, ihre Lebenslagen, die Abwanderung und Pendelmigration von ehemaligen Gastarbeitern und über ihr kulturelles Kapital, das für die Gesellschaft von großer Bedeutung sein kann.

TeilnehmerInnen:
Barbara Steffens ist die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.
Prof. Dr. Ursula Apitzsch, ist Professorin für Soziologie und Politologie im Schwerpunkt Kultur und Entwicklung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität am Institut für Grundlagen der Gesellschaftswissenschaften.
Dr. Elke Olbermann ist Leiterin des Bereichs Seniorenpolitik am Institut für Gerontologie an der TU Dortmund.

Moderation:
Prof. Dr. Claus Leggewie ist Politikwissenschaftler und Direktor des KWI.

Datum: Montag, 29. November 19:00 Uhr
Ort: Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Goethestraße 31, 45128 Essen
Um Anmeldung bis zum 25. November wird gebeten bei Maria Klauwer, KWI: Tel. 0201/7204-153, maria.klauwer@kwi-nrw.de

Pressekontakt:
Viola Noll, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Tel. 0201/7204-152, viola.noll@kwi-nrw.de.

Über das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI):
Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) ist das Forschungskolleg der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu der sich die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen zusammengeschlossen haben. Seine Aufgabe ist die Förderung hervorragender interdisziplinärer Forschung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern. Das KWI erforscht die Grundlagen der modernen Kultur praxisnah und mit Blick auf aktuelle relevante gesellschaftliche Fragen. Derzeit stehen die Themenfelder kollektive Erinnerung, kulturelle Vielfalt der Weltgesellschaft, soziale Verantwortung und kulturelle Aspekte des Klimawandels im Mittelpunkt. Mit seinen Veranstaltungen sucht das KWI den Dialog mit einer breiteren Öffentlichkeit, es unterhält enge Partnerschaften mit Kultureinrichtungen und Medien.
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