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Studienanfängerzahl steigt um sechs Prozent und liegt über dem Bundesdurchschnitt

24.11.2010 - (idw) Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Wanka: Hochschulpakt I mit rund 13.400 neuen Plätzen übererfüllt Die Zahl der Studienanfänger an den niedersächsischen Universitäten und Hochschulen ist gegenüber dem Vorjahr mit rund sechs Prozent auf 30.892 wiederum deutlich angestiegen. Damit liegen wir klar über dem Bundesdurchschnitt von 4,3 Prozent, sagt Wissenschaftsministerin Professor Dr. Johanna Wanka. Zudem haben wir an den staatlichen Hochschulen mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang und die steigende Nachfrage seit 2007 bereits 13.400 zusätzliche Studienanfängerplätze als Teil des Hochschulpakts 2020 neu geschaffen. Auch dort hat Niedersachsen sein Soll um 20 Prozent übererfüllt, betont Wanka. Sie kündigte an, dass bis 2015 mindestens weitere 35.550 Studienanfängerplätze zusätzlich eingerichtet werden. Damit bieten wir jungen Menschen eine gute Perspektive für eine akademische Ausbildung und stellen zugleich die Nachfrage nach Fachkräften sicher.

Gegenüber dem Jahr 2006, dem letzten Jahr, bevor die erste Phase des Hochschulpakts 2020 begann, liegt die Zahl der Studienanfänger in Niedersachsen sogar um ein Viertel höher. Dabei sind vor allem die Plätze an den stark nachgefragten Hochschulen (Fachhochschulen) in staatlicher Trägerschaft um 58 Prozent ausgebaut worden.

Das Land Niedersachsen hatte sich in der zum Ende dieses Jahres abgeschlossenen ersten Phase des Hochschulpakts zum Ziel gesetzt, die Zahl der Studienanfänger im ersten Semester bedarfsgerecht um 11.200 zu steigern. Grundlage dafür waren Prognosen der Kultusministerkonferenz. Gegenüber dem für den Hochschulpakt maßgeblichen Basisjahr 2005 konnten nach den nun vorliegenden Zahlen sogar rund 2.200 zusätzliche Studienanfänger mehr als vorgesehen ein Studium in Niedersachsen beginnen.

Bei der Steigerung der Zahl der Studienanfängerplätze in Niedersachsen wurde ein Schwerpunkt bei den stark nachgefragten Fachhochschulen gesetzt. Auf diese sind im Jahr 2010 rund 70 Prozent und bei den MINT-Studiengängen im Jahr 2010 rund 34 Prozent der zusätzlichen Studienanfängerplätze entfallen. Daneben wurden auch Kapazitätsausweitungen in stark nachgefragten Studiengängen an Universitäten vereinbart. Beispiele dafür sind die Wirtschaftswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen und der Bereich Psychologie an der Technischen Universität Braunschweig.

Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr auch die Universitäten in erheblichem Maß zum Anstieg der Zahl der Studienanfänger beigetragen haben. So stiegen die Studienanfängerzahlen im Vergleich zum Vorjahr an der Leuphana Universität Lüneburg um 9 Prozent, an der Georg-August-Universität Göttingen um 7,8 Prozent, an der TU Clausthal um 14 Prozent und an der Leibniz Universität Hannover um 7,3 Prozent. Weitere Informationen: http://www.mwk.niedersachsen.de
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