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Von Norden nach Süden: Ostfalia Experte referierte an der Hochschule Augsburg

07.12.2010 - (idw) Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Duale Studiengänge gewinnen an Deutschlands Hochschulen stetig an Bedeutung Die Idee dieses Studienangebotes ist die zweigleisige Ausbildung: einerseits an der Hochschule und andererseits im Unternehmen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Studium bekommt der praktische Anteil der Ausbildung damit ein deutlich größeres Gewicht; und nicht nur das. Studierende erwerben darüber hinaus den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Der mitunter auftretende Praxisschock nach dem Studium bleibt für diese Klientel aus, da sie ihr theoretisches Wissen umgehend im Unternehmen erproben können.

Allein in Bayern haben sich bislang 3000 Studierende für dieses Angebot entschieden. Um die Attraktivität des zweigleisigen Studiums weiter zu kommunizieren, formierten sich 20 bayrische Hochschulen zur hochschule dual, einer Initiative der Hochschule Bayern e.V.. Im Dezember traf sich dieses Netzwerk, zu dem Präsidentinnen/Präsidenten, Professorinnen/Professoren, Studienberaterinnen und -berater sowie Pressereferentinnen und -referenten gehören, zum Erfahrungsaustausch an der Hochschule Augsburg.

Professor Detlef Justen von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften wurde als einer von zwei externen Experten zu der Veranstaltung eingeladen. Er hielt sein Impulsreferat zum Thema Enge
organisatorische/curriculare Einbindung der Berufsausbildung in das Hochschulstudium. Justen kennt sich in dieser Thematik außerordentlich gut aus. An der Fakultät Informatik ist er verantwortlich für den Studiengang Informatik im Praxisverbund, der seit drei Jahren am Ostfalia-Campus Wolfenbüttel angeboten wird. Studierende können während des sechssemestrigen Bachelorstudienganges ihr Wissen in den Bereichen Medieninformatik, Design oder Praktischer sowie Technischer Informatik vertiefen. Das Studium ermöglicht neben dem Bachelor of Science, die Abschlüsse Fachinformatiker(-in)/Systemintegration oder Anwendungsentwickler(-in).

Besonders freut mich, dass ich als Nordlicht zu dieser Veranstaltung eingeladen wurde. Diese Treffen sind zudem eine attraktive Plattform für den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen über den aktuellen Stand der dualen Ausbildung an anderen Hochschulen, so Professor Justen.

Die Ostfalia Hochschule setzt bereits seit 1995 auf dieses Erfolgsmodell, das bereits über 660 Absolventinnen und Absolventen zählt. Heute gibt es an den insgesamt vier Standorten der Hochschule zwölf duale Studiengänge mit knapp 750 immatrikulierten Studierenden.
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