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Geotechnik international: Zwei Wochen Gastvorträge in Deutschland und Polen

08.12.2010 - (idw) Technische Fachhochschule Georg Agricola

Umweltschutz und Sicherheit sind für den Bergbau von zentraler Bedeutung. Studierende der Geotechnik und Angewandten Geologie an der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola und der Polytechnischen Universität Schlesiens hatten Ende November/Anfang Dezember die Gelegenheit, von internationalen Experten ihres Faches zu lernen. TFH-Professor Dr. Frank Otto und Asst.-Professor Dr. Tansel Dogan von der Universität Istanbul sowie TFH-Absolvent Matthias Dölp von der Bezirksregierung Arnsberg hielten an der Universität im südpolnischen Gliwice Gastvorlesungen u.a. zu den Themen Sanierung von Bergbaustandorten und Methanausgasungen in Bergbauregionen. Dogan ist zurzeit als Gastwissenschaftlerin für ein Jahr an der TFH in Bochum. Die Gastdozenten der TFH waren von der Fakultät für Bergbau und Geologie der Polytechnischen Universität eingeladen worden.

Zum zweiten Mal veranstaltete die TFH die Internationale Woche Geotechnik. Drei ausländische Dozenten übernahmen die Lehrveranstaltungen des Studiengangs Geotechnik und Angewandte Geologie: Asst.-Prof. Dr. Paz Fernandez-Oliveras von der Universität Granada (Spanien) referierte über Risikomanagement bei Naturgewalten wie Erdbeben und Vulkanausbrüchen, Dr. Iwona Jonczy von der Polytechnischen Universität Schlesiens (Polen) las über die Mineralogie von Reststoffhalden der Erzgewinnung und -aufbereitung und Professor Dr. Ali Kahriman von der Okan Universität Istanbul (Türkei) dozierte über Sprengtechnik und Umweltschutz.

Für die Studierenden beider Hochschulen boten die internationalen Veranstaltungen die Möglichkeit, Einblicke in die internationale Fachdiskussion zu erhalten und neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden kennen zu lernen. Die Herausforderungen sind in allen Bergbau betreibenden Ländern ähnlich. Gerade darum ist es wichtig, über Ländergrenzen hinweg zu schauen, welche Lösungen weltweit entwickelt werden., betonte Professor Otto. Die englischsprachigen Gastvorträge seien außerdem eine gute Gelegenheit, sich auf die zunehmende Internationalisierung auf dem Arbeitsmarkt für Geoingenieure vorzubereiten.

Die Gastvorträge in Gliwice und Bochum wurden vom ERASMUS-Programm der Europäischen Union gefördert.
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