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Das Geld liegt auf dem Dach. Kommunaler Klimaschutz in Zeiten knapper Ressourcen

14.12.2010 - (idw) Fachhochschule Erfurt

Klimaschutz ist ein immer wichtigeres Thema in Kommunen. Aber woher die Mittel nehmen, wenn der eigene Haushalt keine Möglichkeiten bietet? Die Fachtagung soll Akteuren im kommunalen Klimaschutz Mut machen, neue Wege zu beschreiten auf der Suche nach Finanzierungsalternativen, aber auch bei der Frage nach der Entwicklung vorhandener Ressourcen und dem strategischen Vorgehen. Kommunale Vertreter sind eingeladen, Erfahrungen und Ideen zum Thema zu diskutieren. Die Tagung findet am 20.01. im Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt statt. Sie wird vom Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt mit Unterstützung der DBU durchgeführt. Oft ist die Bereitschaft, etwas für den Klimaschutz zu tun, da, aber das Geld fehlt, weiß Professor Dr. Heidi Sinning, Leiterin des Instituts für Stadtforschung, Planung und Kommunikation der FH Erfurt. Lösungen böten innovative Finanzstrategien und Finanzierungsinstrumente, mit denen die Kommunen ihre eigenen Ressourcen entlasten könnten, zum Beispiel das Energie-Contracting. Hier plant, baut, finanziert und betreibt ein Auftragnehmer alle Maßnahmen, mit denen Energie gespart werden kann. Als Gegenleistung erhält er dafür einen Teil der eingesparten Energiekosten, bis seine Aufwendungen für Finanzierung, Planung und Controlling und auch sein Gewinn abgegolten sind.
Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbände, Vereine und Bürger müssen vor Ort gemeinsam handeln, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern, so DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Die DBU habe in den letzten Jahren zahlreiche Klimaschutzprojekte in Unternehmen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen gefördert. Ein schönes Beispiel sei das Vorhaben Klimaschutz in Kommunen, das mit der anstehenden Tagung seinen Abschluss findet. Hier seien in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen in drei Jahren Kompetenznetzwerke aufgebaut und ein allgemeiner Handlungsleitfaden entwickelt worden, der als Modell für weitere Städte und Gemeinden diene.
Bei der Tagung am 20. Januar präsentieren Verantwortliche aus Verwaltung und Verbänden Maßnahmen des Kommunalen Klimaschutzmanagements und deren Finanzierung. Kann Klimaschutz Kommunen sanieren? Auch diese Frage werden verschiedene Experten aus der Praxis in einer Podiumsdiskussion erörtern.
Die kostenlose Tagung findet von 9.30 bis 16 Uhr statt. Um Anmeldung bis zum 7. Januar wird gebeten. Informationen und Anmeldung unter Telefon: 0361-6700375 oder per E-Mail an christiane.steil@fh-erfurt.de.

Hinweis an die Redaktionen: Das detaillierte Programm zur Veranstaltung finden Sie als PDF-Dokument im Anhang. Bitte verstehen Sie diese Pressemitteilung auch als Einladung zu der Tagung am 20. Januar.

Ansprechpartner: Franz-Georg Elpers - Pressesprecher -, Kathrin Wiener, Anneliese Grabara
Kontakt DBU: An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Telefon: 0541|9633521, Telefax: 0541|9633198, presse@dbu.de, http://www.dbu.de

Ansprechpartner für Fragen zur Tagung: Institut für Stadtforschung, Planung und
Kommunikation der Fachhochschule Erfurt, Dipl.-Ing. Christiane Steil, Prof. Dr. Heidi Sinning, Telefon: 0361/6700-390, christiane.steil@fherfurt.de Weitere Informationen: http://www.dbu.de/123artikel30975_335.html "DBU-Seite mit Programm" http://www.fh-erfurt.de/fhe/index.php?id=2068 "ISP-Seite mit Flyer-Download" Anhang
Tagung "Das Geld liegt auf dem Dach" am 20. Januar in Osnabrück
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