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Danke, frohe Festtage und alles Gute für 2011

21.12.2010 - (idw) Ruhr-Universität Bochum

Bochum, 21.12.2010
Nr. 440

Danke,
frohe Festtage
und alles Gute für 2011

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wünsche ich Ihnen ein frohes Fest und ein glückliches neues Jahr 2011. Zugleich danke ich Ihnen für Ihre publizistische Begleitung im Jahr 2010, einem erneut sehr ereignisreichen Jahr in der Geschichte der Ruhr-Universität Bochum. In Zeiten verstärkter Profilbildung und zunehmendem Wettbewerb der Hochschulen Stichwort Exzellenzinitiative II sowie den damit in Gang gesetzten Veränderungen ist uns Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit eine große Hilfe.

Research Campus RUB

Angestoßen durch die erste Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hat die RUB die Umsetzung ihres Zukunftskonzepts auch 2010 weiter forciert. Sie wird dabei unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen und von der Stiftung Mercator. Zwei weitere Research Departments nahmen in diesem Jahr ihre Arbeit auf: Damit hat die RUB jetzt sechs fach- und fakultätsübergreifende Forscherverbünde, die untereinander und international stark vernetzt sind. Aus ihnen entstehen größere Cluster, um übergreifende Fragestellungen zu erforschen zum Beispiel in den Lebens-, Material- und Religionswissenschaften. Verbunden ist diese Bündelung der Spitzenforschung mit dem konsequenten Aufbau von Nachwuchsgruppen für junge Wissenschaftler. Zwei Mercator Research Groups (Strukturen des Gedächtnisses und Räume anthropologischen Wissens) starteten mit international berufenen Spitzenforschern. Mit weiteren erfolgreich eingeworbenen Nachwuchsgruppen nimmt die RUB bundesweit eine Spitzenposition bei der Förderung junger Wissenschaftler ein ebenso wie sie mit drei neu bewilligten Sonderforschungsbereichen (SFB) in Neurowissenschaft, Plasmaforschung und Tunnelbau in der Spitzengruppe der forschungsstarken Universitäten Deutschlands liegt.

Unser Weg

Gespannt warten wir nun auf die Entscheidung der Gutachter in der zweiten Exzellenzinitiative. Die RUB hat sich in den Förderlinien Forschungscluster und Zukunftskonzept erneut beworben. Wir hoffen, dass wir zur Ausarbeitung entsprechender Vollanträge aufgefordert werden und wie schon in der ersten Exzellenzinitiative mit unserer geförderten Research School auch diesmal wieder erfolgreich sind. Welchen Weg die Universität eingeschlagen hat und weiter verfolgt, das dokumentieren wir anschaulich und lebendig auf unseren Internetseiten: Unter Unser Weg und unter Typisch RUB auf der Homepage (www.rub.de) finden Sie die zentralen Bausteine des Zukunftskonzepts in Filmen, Animationen und mit weiterführenden Informationen. Gerade gestern (20.12.) ist der vierte und letzte Baustein, Campus der Zukunft freigeschaltet worden er verdeutlicht unsere Vision vom zukünftigen Campus als Lebensraum.

Campus der Zukunft

Unser Campus der Zukunft nimmt schon Gestalt an. Mit der Eröffnung des Neubaus ID im November durch die neue NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ist ein erster entscheidender Schritt getan. Die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik hat eine neue und äußerlich ansprechende Heimat auf dem Campus gefunden. Nun wird das freigezogene Nachbargebäude IC in den kommenden zwei Jahren von Grund auf modernisiert. Im Jahr 2010 feierten wir den Spatenstich zur unieigenen Kindertagesstätte UniKids, die bis zum kommenden Spätsommer fertiggestellt wird und mit der die RUB, zertifiziert als familiengerechte Hochschule, die Vereinbarkeit von Beruf bzw. Studium und Familie weiter fördert. Zudem fiel die Entscheidung im Architekturwettbewerb zur Neugestaltung der Zentralachse der Universität und es wurde eine Einigung erzielt über den Standort des neuen Gebäudes GD in den Geisteswissenschaften.

Herausforderung doppelter Abiturjahrgang

Die Campusmodernisierung läuft auf Hochtouren und das ist gut so, steht die RUB doch in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Eine der größten davon ist der erste doppelte Abiturjahrgang in NRW. Vier- bis fünftausend zusätzliche Studierende wird die Universität zum Wintersemester 2013/14 aufnehmen müssen. Um diese Aufgabe zu bewältigen und allen Studierenden optimale Lern- und Studienbedingungen zu bieten, brauchen wir den Neubau GD. Das bis dahin freigezogene Gebäude GC soll für zusätzliche Lehrveranstaltungen und Lernangebote genutzt werden.

Lehre: Gemeinschaft, Vielfalt, Selbständigkeit und Leistung

2010 hat sich die RUB ein Leitbild der Lehre gegeben. Die Gruppe Lehrender und Studierender, die sich im Zuge der Exzellenzinitiative mit der Zukunft der Lehre an der Ruhr-Universität beschäftigt hat, hat es gemeinsam entwickelt. Unter dem Titel Lernen. Leisten. Gemeinschaft leben hebt es die gemeinsame Verantwortung aller Mitglieder der Universität hervor und stellt ihre gemeinsamen Werte in den Mittelpunkt des Handelns: Gemeinschaft, Vielfalt, Selbständigkeit und Leistung. Diese Werte manifestieren sich in den zahlreichen neuen Lehrformaten. So starteten die ersten Studierenden in den Studiengängen, die im Rektorats-Programm Master 2.0 gefördert werden. Ebenso sind die ersten Bachelor-Seminare des Programms Forschendes Lernen im Wintersemester angelaufen. So werden Forschung und Lehre enger verzahnt und internationaler. Damit diese wichtigen Impulse weiterwirken können, ist eine angemessene Kompensation der im nächsten Jahr wegfallenden Studienbeiträge unverzichtbar, die die Verwirklichung vieler gute Lehr-Ideen erst möglich gemacht haben.

Blick voraus: Internationalisierung

Bei all den Dingen im Gange, bei allen Veränderungen und Herausforderungen wird uns zukünftig ein Thema mehr denn je beschäftigen: die Internationalisierung der RUB. Für Rektor Elmar Weiler, in diesem Jahr wiedergewählt, ist es der große Schwerpunkt seiner zweiten Amtszeit, die RUB noch internationaler auszurichten. Ziel ist, sowohl die Wahrnehmung und Anerkennung der Bochumer Uni im Ausland weiter zu steigern als auch sehr gute Studierende, Nachwuchswissenschaftler und internationale Spitzenforscher nach Bochum zu holen. Die RUB hat seit diesem Jahr eine Internationalisierungsstrategie, die sie in den kommenden Jahren konsequent umsetzen wird.

In eigener Sache

Wir tragen dieser Entwicklung unter anderem dadurch Rechnung, dass vor kurzem erstmals eine englischsprachige Beilage in unserer Campuszeitschrift RUBENS erschienen ist: RUB International. Sie wird in Zukunft fester Bestandteil unserer weltoffenen Uni sein und einmal pro Semester die internationalen Themen aufgreifen und beleuchten.

In über 400 Pressemitteilungen pro Jahr, täglich neuen Meldungen auf der Homepage der Uni und in unserem Aktuell-Portal, in neun RUBENS-Ausgaben und mehreren Ausgaben unseres Wissenschaftsmagazins RUBIN berichten wir vom bewegten Leben auf dem Campus aus Forschung und Lehre und kündigen wissenschaftliche, kulturelle Veranstaltungen und große Feiern an.
Für die RUB hoffe ich mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Ihre weitere publizistische Aufmerksamkeit auch im nächsten Jahr, und wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit kollegialen Grüßen

Dr. Josef König für das Team der Pressestelle
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