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Kooperatives Promotionskolleg der Hochschule Mannheim mit der Universität Heidelberg

22.12.2010 - (idw) Hochschule Mannheim - University of Applied Sciences

Die Hochschule Mannheim kann Anfang 2011 zusammen mit der Universität Heidelberg ein kooperatives Promotionskolleg mit dem Thema Krankheitsmodelle und Wirkstoffe einrichten. Das Land stellt hierfür die Mittel bereit. Im Rahmen eines bundesweit einmaligen Pilotförderprogramms, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist, stehen für acht von einer Gutachterkommission ausgewählten Kollegs in Baden-Württemberg insgesamt 4,85 Millionen Euro zur Verfügung. Damit können an jedem Kolleg bis zu 10 Promotionsstipendien vergeben werden.

Von der engen Zusammenarbeit in diesem Programm profitieren sowohl die Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Mannheim, wie auch die der Universität Heidelberg. Sie können nun an gemeinsamen Projekten forschen und so ihre im Studium erworbenen spezifischen Stärken einbringen und nutzen, freut sich der für Forschung an der Hochschule Mannheim zuständige Prorektor, Prof. Dr. Christian Maercker.

Der Rhein-Neckar-Raum hat mit der Universität Heidelberg und der Hochschule Mannheim zwei national und international renommierte Ausbildungs- und Forschungsstätten. Im Rahmen des kooperativen Promotionskollegs "Krankheitsmodelle und Wirkstoffe" soll die Zusammenarbeit beider Hochschulen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften, einem Fachbereich, der traditionell an beiden Standorten stark vertreten ist, weiter intensiviert werden. In einem standortübergreifenden Konzept werden Doktoranden in einem strukturierten Programm, an aktuellen Themen, an der Schnittstelle zwischen Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung, ausgebildet und so auf ihre zukünftigen Führungsaufgaben in Unternehmen oder Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorbereitet.

Die Hochschule Mannheim ist eine der forschungsaktivsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Aufgrund ihrer Forschungsstärke wurde sie 2009 als eine der ersten Fachhochschulen in die European University Association (EUA), den Dachverband der europäischen Universitäten aufgenommen. Im Rahmen diese kooperativen Promotionskollegs wird die Hochschule ihren Absolventen zusätzliche Möglichkeiten zur Promotion bieten können. Seit einigen Jahren ist sie bereits, wie eine Studie der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wiederholt gezeigt hat, die Hochschule für angewandte Wissenschaften mit den meisten kooperativen Promotionen in Deutschland.
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